EventoWeb

Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften

Nicht angemeldet (Dienstag, 3. November 2026 07:31:00)  

s.MA.SA.WRI.24HS (Werkraum Interventionen: fallbezogen Verstehen, Entscheiden und Handeln) 
Modul: Werkraum Interventionen: fallbezogen Verstehen, Entscheiden und Handeln
Diese Information wurde generiert am: 03.11.2026
Nr.
s.MA.SA.WRI.24HS
Bezeichnung
Werkraum Interventionen: fallbezogen Verstehen, Entscheiden und Handeln

Hinweis

  • Für das Stichdatum 01.08.2099 ist kein Modulbeschreibungstext im System verfügbar.
Kurs: Werkraum Interventionen: fallbezogen Verstehen, Entscheiden und Handeln
Nr.
s.MA.SA.WRI.24HS.V
Bezeichnung
Werkraum Interventionen: fallbezogen Verstehen, Entscheiden und Handeln
Veranstalter
120100: SM Master Social Work
Credits
0
Unterrichtssprache
Deutsch
Status
Aktiv

Beschreibung

Version: 6.0 gültig ab 01.02.2027
Modultitel / Abkürzung Werkraum Interventionen: fallbezogen Verstehen, Entscheiden und Handeln / WRI   
Art des Modules Profilbildungsmodul, Wahlpflichtmodul
ECTS 9 ECTS-Credits (Workload: 270 Stunden)
Angebot Herbst- und Frühlingssemester
Workload Kontaktstudium: 40 Stunden
Selbststudium: 230 Stunden
Inhalt Wenn Fachpersonen mit ihrem eigenen Wissen und Können an Grenzen stossen, wenn Adressat:innen und Klient:innen in Interventionen keine Hilfe erfahren, wenn Organisationen oder Sozialräume nicht das bieten können, für das sie einstehen sollten, dann braucht es neue fachliche Perspektiven, problemadäquate Lösungswege und entscheidende Überzeugungskraft. Solche vielschichtigen Anforderungen zu antizipieren und in komplexen Fallverläufen bedeutungsvolle Unterschiede auszumachen, ist eine zunehmend benötigte Kompetenz in Sozialer Arbeit. Diese fusst zum einen auf einer wissenschaftsbasierten und kontextbezogenen Analyse, um Fälle dialogisch zu erschliessen und differenziert zu verstehen. Zum anderen braucht es Übung, um in interdisziplinären und erfahrungssensiblen Interventionssettings den Überblick zu behalten und verantwortungsvolle Entscheidungen nicht nur umsichtig zu treffen, sondern auch vielseitig vermittelbar zu machen. Eine solche fachlich qualifizierte und professionell verantwortete Praxis Sozialer Arbeit gestaltet sich diskursiv und tatkräftig, um bei erschwerten Kooperationen, festgefahrenen Routinen und chronifizierten Problemlagen neue Auswege eröffnen zu können.
Erforderliche Vorkenntnisse Vorgängiger Besuch des Moduls Theorien und Methoden im Dialog (TMD)
Verantwortliche Ansprechpersonen Tim Tausendfreund, tim.tausendfreund@zhaw.ch
Miryam Eser Davolio, mirjam.eserdavolio@zhaw.ch
Kompetenzen Fachkompetenzen:
  • F1: Fähigkeit zur Reflexion verschiedener Wissensbestände der Sozialen Arbeit
Methodenkompetenzen:
  • M1: Fähigkeit zur Prozessgestaltung und Konzeptentwicklung in der Sozialen Arbeit
Sozial- und Selbstkompetenzen:
  • S1: Fähigkeit zu Kooperation und Beziehungsgestaltung in der Sozialen Arbeit
  • S3: Fähigkeit zur Konfliktbearbeitung in der Sozialen Arbeit
  • S4: Fähigkeit zum Umgang mit Diversität und Heterogenität in der Sozialen Arbeit
  • S5: Fähigkeit zur Selbstreflexion in der Sozialen Arbeit
Leistungsnachweis(e) Zwei Leistungsnachweis:
  1. Fallanalyse:
    Schriftlich: Im Modulverlauf werden mindestens drei Fallanalysen verfasst und eingereicht. Eine der eingereichten Fallanalysen wählen die Studierenden zum Semesterende gemäss der Abgabefrist zur Beurteilung aus (50% der Gesamtnote).
    Mündlich: Mindestens eine der eingereichten Fallanalysen wird an einem der Modultage in einer Gruppendiskussion besprochen.
  2. Fallbesprechung:
    Mündlich: Am letzten Modultag findet eine mündliche Prüfung im Gruppensetting in Form einer Fallbesprechung statt. Zwei Wochen vor dem letzten Modultag wird der Grundlagenteil der Fallschilderung bekannt gegeben. Am Prüfungstag erhalten die Studierenden dann den zweiten Teil der Fallschilderung mit einer aktuellen Fallwendung. Anschliessend wird in 30-minütiger Einzelarbeit eine analytische Grundlage für die Besprechung des Falls erarbeitet. Die Dauer der Fallbesprechung richtet sich nach der Gruppengrösse. Pro Person werden der Gruppe je 10 Minuten zur Verfügung gestellt. Die Gruppe setzt sich in der Regel aus drei bis fünf Studierenden zusammen. Beurteilt werden sowohl der individuelle Beitrag als auch die Leistung in der Gruppe; die Note wird individuell vergeben (50% der Gesamtnote).
Wiederholung:
Liegt die Gesamtnote unter 4.0, müssen die ungenügend bewerteten Leistungsnachweise im darauffolgenden Semester wiederholt werden. Bei der Wiederholung der Fallanalyse muss jeweils ein anderer Fall (als der bereits abgegebene und ungenügend beurteilte) schriftlich bearbeitet und ausgewählt werden

Bewertung des Leistungsnachweises:
Note
Literatur Nadai, E. (2024). "Zum Glück muss nicht ich entscheiden“. Praktiken der Responsibilisierung in der Sozialen Arbeit. In C. Heite, V. Magyar-Haas & C. Schär (Hrsg.), Responsibilisierung, S. 83–100. Wiesbaden: Springer VS. https://doi.org/10.1007/978-3-658-42456-5_5

Rüegger, C., Becker-Lenz, R. & Gautschi, J. (2019). Zur Nutzung verschiedener Wissensformen in der Praxis Sozialer Arbeit. Erkenntnisse aus einer empirischen Analyse. In L. Hollenstein und R. Kunz (Hrsg.), Kasuistik in der Sozialen Arbeit, S. 53–71. Opladen: Barbara Budrich. https://irf.fhnw.ch/handle/11654/29946

Tausendfreund, T. & Knot-Dickscheit, J. (2023). Hilfen für Familien mit multiplen und chronischen Problemen im Kinderschutz. Band 5: Besondere Fallgruppen und Psychohygiene. München: Deutsches Jugendinstitut. https://doi.org/10.36189/DJI202344

Hinweis

  • Weitere verfügbare Versionen: 1.0 gültig ab 01.08.2024, 2.0 gültig ab 01.02.2025, 3.0 gültig ab 01.08.2025, 4.0 gültig ab 01.02.2026, 5.0 gültig ab 01.08.2026