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l.BA.KM.EMFO.24HS (Empirische Forschung)
Modul: Empirische Forschung
Diese Information wurde generiert am: 01.02.2026
Nr.
l.BA.KM.EMFO.24HS
Bezeichnung
Empirische Forschung
Veranstalter
LMB Bachelor-Studiengang Kommunikation und Medien
Credits
4
Unterrichtssprache
Deutsch
Erwartete Gesamtarbeitszeit
Total
120.00 h
Status
Aktiv
Beschreibung
Version: 1.0 gültig ab 01.02.2026
Kursbezeichnung
Gewichtung
Empirische Forschung
100%
Kurs: Empirische Forschung
Nr.
l.BA.KM.EMFO.24HS.K
Bezeichnung
Empirische Forschung
Veranstalter
LMB Bachelor-Studiengang Kommunikation und Medien
Kategorie
Lehrveranstaltung
Unterrichtssprache
Deutsch
Erwartete Gesamtarbeitszeit
Total
120.00 h
Beschreibung
Version: 1.0 gültig ab 01.02.2026
Lernziele
Haltung:
Die Studierenden erkennen empirische Forschung als grundlegendes Werkzeug kommunikationswissenschaftlicher Erkenntnisgewinnung und empirische Ergebnisse als gewinnbringende Ergänzung für die Medienpraxis sowie den öffentlichen Diskurs. Sie verstehen die gesamtgesellschaftliche Bedeutung, Funktion und Verantwortung wissenschaftlicher Forschung und entwickeln eine reflektierte Haltung zu empirischen Qualitätskriterien.
Wissen:
Die Studierenden kennen die Grundlagen wissenschaftlicher Forschung, einschliesslich des Forschungsprozesses, der theoretischen Fundierung, der Logik wissenschaftlicher Fragestellungen sowie des systemischen Leitcodes. Sie verstehen unterschiedliche Formen wissenschaftlicher Literatur und Recherchemethoden, kennen Funktionslogiken, Herausforderungen und Dysfunktionalitäten des Wissenschaftsbetriebes (z. B. Boom-Forschungsfelder, Peer Review-Verfahren, Forschungsethik, Open Science, innerwissenschaftliche Reputationszuweisung, Gender-Repräsentation, Wissenstransfer, etc.) und sind in der Lage, die Funktion von Wissenschaftskommunikation und transdisziplinärer Forschung (Konzept des Wissenschaftsdialogs) einzuordnen.
Können:
Die Studierenden können Literatur gezielt recherchieren und analysieren sowie Forschungslogiken anwenden. Sie sind in der Lage, Teile von Forschungsdesigns zu konzipieren, Theorie und empirische Methoden miteinander zu verbinden und Forschungsprozesse kritisch zu beurteilen. Sie können Funktionsweisen des Wissenschaftssystems reflektieren und sind zudem in der Lage, wissenschaftliche Forschungsethik und Open-Science-Prinzipien nachzuvollziehen.
Lerninhalte
A. Grundlagen wissenschaftlicher Forschung
Gesellschaftliche Funktion und Aufgabe empirischer Forschung: Rolle und Bedeutung der Kommunikationswissenschaft, Medienwissenschaft und Journalistik
Systemischer Leitcode des Wissenschaftssystems (Objektivität, Redlichkeit, Nachvollziehbarkeit)
Theoriebegriff, -funktionen und wissenschaftliches Denken
B. Forschungspraxis und Forschungslogik
Literatur, Literaturtypen und -recherche (inkl. Bibliotheksinput)
Identifikation von Forschungslücken und Forschungsbedarf
Überblick über den Forschungsprozess und Herausforderungen von Forschungsdesigns
Spotlight auf Forschungsprojekte des Instituts (u.a. Usability-Labor)
C. Wissenschaftssystem und Gesellschaft
Herausforderungen und Dysfunktionalitäten im Wissenschaftsbetrieb
- Grundlagenforschung vs. angewandte Forschung
- Peer Review, Fachjournals
- Boom-Felder, Publikationsdruck, Reputation, Gender-Aspekte
Forschungsethik, Open Science, wissenschaftliche Redlichkeit
Transdisziplinäre Forschung (Wissenschaftsdialog)
Wissenschaftskommunikation für unterschiedliche Zielpublika
Wissenschaft als gesellschaftlicher Diskursakteur
Semesterwochenlektionen
2
Leistungsnachweis
Schriftliche Prüfung in den Prüfungswochen
Dauer: 45 Minuten
Hilfsmittel: Closed book
Bewertung: Prädikat (pass/fail)
Kursunterlagen
siehe Moodle
Bemerkungen