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s.MA.SA.WRI.24HS (Workshop Interventions: Case-Related Understanding, Decision-Making and Taking Action) 
Module: Workshop Interventions: Case-Related Understanding, Decision-Making and Taking Action
This information was generated on: 24 March 2026
No.
s.MA.SA.WRI.24HS
Title
Workshop Interventions: Case-Related Understanding, Decision-Making and Taking Action

Note

  • No module description is available in the system for the cut-off date of 01 August 2099.
Course: Workshop Interventions: Case-Related Understanding, Decision-Making and Taking Action
No.
s.MA.SA.WRI.24HS.V
Title
Workshop Interventions: Case-Related Understanding, Decision-Making and Taking Action
Organised by
SM Master Social Work
Language of instruction
Deutsch
Status
Active

Description

Version: 4.0 start 01 February 2026
Modultitel / Abkürzung Werkraum Interventionen: fallbezogen Verstehen, Entscheiden und Handeln / WRI   
Art des Modules Profilbildungsmodul, Wahlpflichtmodul
ECTS 9 ECTS-Credits (Workload: 270 Stunden)
Angebot Herbst- und Frühlingssemester
Workload Kontaktstudium: 40 Stunden
Selbststudium: 230 Stunden
Inhalt Wenn Fachpersonen mit ihrem eigenen Wissen und Können an Grenzen stossen, wenn Adressat:innen und Klient:innen in Interventionen keine Hilfe erfahren, wenn Organisationen oder Sozialräume nicht das bieten können, für das sie einstehen sollten, dann braucht es neue fachliche Perspektiven, problemadäquate Lösungswege und entscheidende Überzeugungskraft. Solche vielschichtigen Anforderungen zu antizipieren und in komplexen Fallverläufen bedeutungsvolle Unterschiede auszumachen, ist eine zunehmend benötigte Kompetenz in Sozialer Arbeit. Diese fusst zum einen auf einer wissenschaftsbasierten und kontextbezogenen Analyse, um Fälle dialogisch zu erschliessen und differenziert zu verstehen. Zum anderen braucht es Übung, um in interdisziplinären und erfahrungssensiblen Interventionssettings den Überblick zu behalten und verantwortungsvolle Entscheidungen nicht nur umsichtig zu treffen, sondern auch vielseitig vermittelbar zu machen. Eine solche fachlich qualifizierte und professionell verantwortete Praxis Sozialer Arbeit gestaltet sich diskursiv und tatkräftig, um bei erschwerten Kooperationen, festgefahrenen Routinen und chronifizierten Problemlagen neue Auswege eröffnen zu können.
Erforderliche Vorkenntnisse Vorgängiger Besuch des Moduls Theorien und Methoden im Dialog (TMD)
Verantwortliche Ansprechpersonen Tim Tausendfreund, tim.tausendfreund@zhaw.ch
Miryam Eser Davolio, mirjam.eserdavolio@zhaw.ch
Kompetenzen Fachkompetenzen:
  • F1: Fähigkeit zur Reflexion verschiedener Wissensbestände der Sozialen Arbeit
Methodenkompetenzen:
  • M1: Fähigkeit zur Prozessgestaltung und Konzeptentwicklung in der Sozialen Arbeit
Sozial- und Selbstkompetenzen:
  • S1: Fähigkeit zu Kooperation und Beziehungsgestaltung in der Sozialen Arbeit
  • S3: Fähigkeit zur Konfliktbearbeitung in der Sozialen Arbeit
  • S4: Fähigkeit zum Umgang mit Diversität und Heterogenität in der Sozialen Arbeit
  • S5: Fähigkeit zur Selbstreflexion in der Sozialen Arbeit
Leistungsnachweis Zwei Leistungsnachweise:
  1. Schriftlich: Verfassen von mind. drei Fallanalysen (max. 10'000 Zeichen inkl. Leerschläge) mit Auswahl und definitiver Abgabe einer der Fallanalysen zur Beurteilung in KW 23. Mindestens eine eigene Fallanalyse ist im Rahmen des Kontaktstudiums zu diskutieren.
     
  2. Mündlich: Mündliche Prüfung im Gruppensetting (i. d. R. drei bis fünf Studierende) in Form einer Fallbesprechung am letzten Modultag in KW 24. Die Dauer der Fallbesprechung richtet sich nach der Gruppengrösse und beträgt 10 Minuten pro Person. In KW 21 wird der Grundlagenteil der Fallschilderung bekannt gegeben. In KW 24 erhalten die Studierenden den zweiten Teil der Fallschilderung zur aktuellen Situation. Vorbereitend vor Ort wird in 30 Minuten je einzeln die analytische Grundlage für die Besprechung erarbeitet.
Bewertung der Leistungsnachweise:
Note
Literatur Nadai, E. (2024). "Zum Glück muss nicht ich entscheiden“. Praktiken der Responsibilisierung in der Sozialen Arbeit. In C. Heite, V. Magyar-Haas & C. Schär (Hrsg.), Responsibilisierung, S. 83–100. Wiesbaden: Springer VS. https://doi.org/10.1007/978-3-658-42456-5_5

Rüegger, C., Becker-Lenz, R. & Gautschi, J. (2019). Zur Nutzung verschiedener Wissensformen in der Praxis Sozialer Arbeit. Erkenntnisse aus einer empirischen Analyse. In L. Hollenstein und R. Kunz (Hrsg.), Kasuistik in der Sozialen Arbeit, S. 53–71. Opladen: Barbara Budrich. https://irf.fhnw.ch/handle/11654/29946

Tausendfreund, T. & Knot-Dickscheit, J. (2023). Hilfen für Familien mit multiplen und chronischen Problemen im Kinderschutz. Band 5: Besondere Fallgruppen und Psychohygiene. München: Deutsches Jugendinstitut. https://doi.org/10.36189/DJI202344

Note