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g.BA.GP.201.20HS (Gesundheitswissenschaften (Bio-Psycho-Sozial))
Modul: Gesundheitswissenschaften (Bio-Psycho-Sozial)
Diese Information wurde generiert am: 31.03.2025
Nr.
g.BA.GP.201.20HS
Bezeichnung
Gesundheitswissenschaften (Bio-Psycho-Sozial)
Leitung
Birgit Keller
Credits
9
Beschreibung
Version: 4.0 gültig ab 01.02.2025
Studiengang
BSc Gesundheitsförderung und Prävention
Modulgruppe
–
Modultyp
Pflichtmodul
Semester
2
Spezielles
–
Unterrichtssprache
Deutsch
Gesamtarbeitszeit (h)
270 h
Kontaktstudium
71 h
Begleitetes Selbststudium
36 h
Autonomes Selbststudium
163 h
Voraussetzung
–
Schwerpunkte in den Berufsrollen
Hauptfokus
Teilfokus
kein Fokus
Expert:in
X
Kommunikator:in
X
Teamworker:in
X
Leader:in
X
Health Advocate
X
Lernende:r und Lehrende:r
X
Professionsangehörige:r
X
Zu erwerbende Kompetenzen
Die Studierenden
sind in der Lage, ausgewählte biologische, psychologische, soziale und spirituelle Einflüsse auf Gesundheit und Krankheit zu benennen und berücksichtigen ihre Wechselwirkungen untereinander.
können ein multidimensionales Verständnis von Gesundheit und Krankheit entwickeln und verorten dessen Bedeutung in Bezug auf Gesundheitsförderung und Prävention.
können die Bedeutung und Grenzen der biologischen, psychologischen, soziologischen und spirituellen theoretischen Ansätze als Grundlage für die Entwicklung von Massnahmen im Bereich der Gesundheitsförderung und Prävention erkennen.
sind in der Lage, ihre Schreibkompetenzen auf der Grundlage der Ausarbeitung einer Hausarbeit zu soziologischen Aspekten der Gesundheit zu verbessern.
Ziele
Die Studierenden
beschreiben die biologischen, psychologischen, sozialen und spirituellen Dimensionen von Gesundheit und Krankheit sowie ihrer Wechselwirkungen.
beschreiben evolutionäre, genetische und epigenetische Dispositionen des Menschen, welche für die bevölkerungsbezogene Gesundheitsförderung und Prävention relevant sind.
beschreiben biologische Systeme des Menschen (Immun- und Nervensystem, Hormonsystem, Stoffwechsel, etc.) und deren lebensphasen- und genderspezifischen Aspekte für die bevölkerungsbezogene Gesundheitsförderung und Prävention.
berücksichtigen die Möglichkeiten (z.B. lebenslange Plastizität) und Grenzen (z.B. Einstellungs-Verhalten Lücken) bei der Anwendung psychologisch begründeter Interventionen.
adaptieren die psychologischen Theorien und Modelle für spezifische Anwendungsbereiche und Settings.
wenden ausgewählte soziologische Ansätze und Erklärungsmodelle auf die Gesundheits-/Krankheitsentwicklung an.
reflektieren gesellschaftliche Entwicklungen (Individualisierung, Wandel der Geschlechtsrollen, New Work, Konnektivität) und deren Bedeutung für die Gesundheit der Individuen.
begründen unter anderem am Beispiel Stress Gesundheitsrisiken mit Bezug zu umweltbedingten, gesellschaftlich-sozialen und individuellen körperlichen und psychischen Faktoren sowie deren Zusammenwirken.
Lerninhalte
Bedeutung der biologischen, psychologischen und soziologischen theoretischen Ansätze (sowie ihre jeweiligen Limitationen) für die Entwicklung von Massnahmen der Gesundheitsförderung und Prävention
Funktionen, Entwicklung im Lebenslauf und Zusammenspiel folgender menschlicher Systeme: Stressachsen, Immun- und Nervensystem, Stoffwechsel, Hormonsystem, etc.
Ausgewählte Aspekte der evolutionären und (epi-)genetischen Entwicklung des Menschen
Einführung in psychologische Disziplinen/Richtungen/Konzepte und ihre Bedeutung für die Gesundheitsförderung und Prävention
Gesundheitspsychologische Modelle der Verhaltensänderung
Sozialpsychologie
Entwicklungspsychologie
Arbeits- und Organisationspsychologie
Zusammenhang von Spiritualität und Gesundheit
Soziologische Ansätze und Theorien zum Verständnis von sozialen Prozessen: Theorien des gesellschaftlichen Wandels (Megatrends, Modernisierungstheorien), Struktur- und Handlungstheorien inkl. Bezüge zu soziologischen Theorien bisheriger Unterrichtsmodule
Planetare Gesundheit, Nachhaltigkeit und gesundheitlicher Chancengleichheit
Soziologische Perspektiven auf Gesundheit und Krankheit
Leistungsnachweis
Der Leistungsnachweis für das Modul setzt sich aus zwei Teilleistungen zusammen:
Teilleistung A:
Schriftliche Prüfung zur biologischen, psychologischen und spirituellen Sichtweise auf Gesundheit (Anteil von 2/3 des gesamten Leistungsnachweises)
Teilleistung B:
Schriftliche Hausarbeit in Gruppen (Anteil von 1/3 des gesamten Leistungsnachweises)
Die Modulnote wird aus dem Durchschnitt der gewichteten Noten der Teilleistungen A und B gebildet.
Sollten einzelne Gruppenmitglieder sich nicht beteiligen oder ungenügend engagieren, so behält sich die/der Modulverantwortliche das Recht vor, von diesen eine individuell zu erbringende Ersatzleistung einzufordern.
Bewertung
Note
Nachprüfung / Nachbesserung
Schriftliche oder mündliche Nachprüfung. Zur Nachprüfung zugelassen sind Studierende mit ungenügender Modulnote, welche alle Teilleistungen des Modul-Leistungsnachweises erbracht haben.
Hinweis
Weitere verfügbare Versionen:
1.0 gültig ab 01.02.2021
,
2.0 gültig ab 01.02.2023
,
3.0 gültig ab 01.02.2024
Kurs: Gesundheitswissenschaften (Bio-Psycho-Sozial)
Nr.
g.BA.GP.201.20HS.V
Bezeichnung
Gesundheitswissenschaften (Bio-Psycho-Sozial)
Hinweis
Für das Stichdatum 31.03.2025 ist kein Modulbeschreibungstext im System verfügbar.