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g.BA.ER.201.20HS (Betätigung im höheren Lebensalter) 
Modul: Betätigung im höheren Lebensalter
Diese Information wurde generiert am: 21.02.2026
Nr.
g.BA.ER.201.20HS
Bezeichnung
Betätigung im höheren Lebensalter
Leitung
Anita Willi
Credits
6

Beschreibung

Version: 6.0 gültig ab 01.02.2026








 

Studiengang

Bachelor of Science in Ergotherapie

Modulgruppe

 

Modultyp

Pflichtmodul

Semester

2. Semester

Spezielles

 

Unterrichtssprache

Deutsch

Gesamtarbeitszeit (h)

180 h

Kontaktstudium

77 h

Begleitetes Selbststudium

39 h

Autonomes Selbststudium

64 h

Voraussetzung

 

Schwerpunkte in den Berufsrollen

 

Haupt-fokus

Teil-fokus

kein Fokus

Expert

x

 

 

Communicator

 

 

x

Teamworker

 

 

x

Leader

 

 

x

Health Advocate

 

 

x

Scholar

 

 

x

Professional

 

 

x

Zu erwerbende Kompetenzen

Die Studierenden

  • verstehen die grundlegenden, international anerkannten Konzepte und Theorien der Ergotherapie, der Betätigungswissenschaft und der Bezugswissenschaften und wenden ihre Kompetenzen als Experten/Expertinnen in Betätigungsdurchführung effektiv an, um die gesellschaftliche Partizipation von Klienten/Klientinnen zu ermöglichen. (A1)

  • führen und koordinieren den ergotherapeutischen Prozess klientenzentriert, betätigungsorientiert und in eigener Verantwortung durch. (A2)

  •  bestimmen und begründen situativ angemessene, evidenzbasierte Befunderhebungs- und Interventionsmethoden und wenden diese korrekt an. (A3)

  • analysieren Betätigungen und Kontextfaktoren und passen diese zielführend den Bedürfnissen von Klientinnen und Klienten an. (A4)

  • analysieren und berücksichtigen bei ihren Interventionen die sozialen, räumlichen, zeitlichen, kulturellen, institutionellen und politischen Kontextfaktoren. (A5)

  • nutzen Ressourcen, erkennen Einschränkungen und setzen Hilfsmittel ein, damit die Klientinnen und Klienten ihre angestrebte Betätigung durchführen können. (A6)

  • kennen die in der Ergotherapie und den Betätigungswissenschaften relevanten Forschungsmethoden und integrieren diese angemessen in ihre Behandlung (A7)

Ziele

Die Studierenden

  • erfassen die Betätigung von Klient:innen Modell geleitet, analysieren sie und definieren therapeutische Ziele.

  • kennen Mittel und Methoden, welche zu Betätigung befähigen, basierend auf aktueller Literatur und erwerben Fertigkeiten im Skills Labor.

  • planen ausgehend vom Professional Reasoning Interventionen durch Anpassung von Person, Umwelt oder Aufgabe und führen Elemente davon unter Supervision praktisch durch.

Der Fokus innerhalb des therapeutischen Prozesses liegt auf der Intervention.

Lerninhalte

Das Modul fokussiert den Menschen im höheren Lebensalter. Anhand von fünf Fallvignetten vertiefen die Studierenden komplexe Betätigungsprobleme aufgrund von verschiedenen Diagnosen (Schlaganfall, Altersdepression, Demenz, Delir und Rhizarthrose) anhand der Methode fallbasiertes Lernen (CBL). Basis der Fallanalyse bildet ein vertieftes professionelles Reasoning zu jedem Fall, der die Aufbereitung der zentralen Bezugsrahmen und Interventionsansätze anhand vorgegebener Literatur umfasst. Zudem bereiten die Studierenden die nachfolgenden konzept- wie auch evidenzbasierten Interventionen zu den jeweiligen Partizipationsbedürfnissen vor. Im Skills Labor erwerben die Studierenden unter Anleitung die für die Interventionen relevanten therapeutischen Skills, welche abschliessend evaluiert werden.
 
Der ergotherapeutische Prozess nach OTIPM stellt sich anhand von Fragestellungen aus der Praxis dar; mit Fokus auf die Intervention. Im Bieler Modell wird die Handlungsfähigkeit erfasst und beschrieben.
 
Die eEinheit Neurologie stellt die Gliederung und Funktionsprinzipien des Nervensystems sowie Grundlagen der Neuroanatomie, Neurophysiologie, Neuropathologie und Neuropsychologie dar.

Leistungsnachweis

Teilleistungsnachweis A: schriftlicher Leistungsnachweis eEinheit Neurologie, Einzelleistungsnachweis
 
Teilleistungsnachweis B: Schriftlicher Leistungsnachweis zu den CBL-Fällen, Einzelleistungsnachweis

Bewertung

Teilleistungsnachweis A: Note; 50% der Modulnote
Teilleistungsnachweis B: Note; 50% der Modulnote

Nachprüfung / Nachbesserung

Bei ungenügender Modulnote besteht die Möglichkeit einer schriftlichen und/oder mündlichen Nachprüfung. Zur Nachprüfung zugelassen sind Studierende, welche den Teilleistungsnachweis A oder B für den Modul-Leistungsnachweis mit ungenügender Note absolviert haben. Für begründet versäumte Leistungsnachweise sind Ersatzleistungen zu erbringen.

Hinweis

Kurs: Betätigung im höheren Lebensalter
Nr.
g.BA.ER.201.20HS.V
Bezeichnung
Betätigung im höheren Lebensalter

Hinweis

  • Für das Stichdatum 21.02.2026 ist kein Modulbeschreibungstext im System verfügbar.