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g.BA.ER.202.20HS (Betätigung im Kontext ermöglichen) 
Modul: Betätigung im Kontext ermöglichen
Diese Information wurde generiert am: 21.02.2026
Nr.
g.BA.ER.202.20HS
Bezeichnung
Betätigung im Kontext ermöglichen
Leitung
Daniela Hengen-Lang
Credits
3

Beschreibung

Version: 10.0 gültig ab 01.02.2026








 

Studiengang

Bachelor of Science in Ergotherapie

Modulgruppe

 

Modultyp

Pflichtmodul

Semester

2. Semester

Spezielles

 

Unterrichtssprache

Deutsch

Gesamtarbeitszeit (h)

90 h

Kontaktstudium

31 h

Begleitetes Selbststudium

19 h

Autonomes Selbststudium

40 h

Voraussetzung

 

Schwerpunkte in den Berufsrollen

 

Hauptfokus

Teilfokus

kein Fokus

Expert

 

x

 

Communicator

x

 

 

Teamworker

 

x

 

Leader

 

x

 

Health Advocate

x

 

 

Scholar

 

x

 

Professional

 

 

x

Zu erwerbende Kompetenzen A1: Sie verstehen die grundlegenden, international anerkannten Konzepte und Theorien der Ergotherapie, der Betätigungswissenschaft und der Bezugswissenschaften und wenden Ihre Kompetenzen als Expert:innen in Betätigungsdurchführung effektiv an, um die gesellschaftliche Partizipation von Klient:innen zu ermöglichen.

A4: Sie analysieren Betätigungen und Kontextfaktoren und passen diese zielführend den Bedürfnissen von Klient:innen an.

B1: Sie kommunizieren der Klientin/dem Klienten, der Situation und den vorhandenen Ressourcen angepasst und unterstützen ein geteiltes Verständnis für eine gemeinsame Entscheidungsfindung.

B3: Sie zeigen sich sensibel im Umgang mit anderen und respektieren sie.

C2: Sie bringen als Mitglied eines professionellen und interprofessionellen Teams die ergotherapeutische Sichtweise ein, indem Sie aufzeigen, wie die Handlungsfähigkeit die Gesundheit, das Wohlbefinden und die Partizipation des Menschen beeinflusst.

D1: Sie organisieren ihre eigenen professionsspezifischen Tätigkeiten und die zur Verfügung stehenden Ressourcen nachhaltig und übernehmen  gegenüber ihren Klient:innen und sich selbst Verantwortung.

E1: Sie unterstützen die Klient:innen dabei, relevante Informationen zu finden und zu verstehen und vermitteln ihnen Zugang und Orientierung im Gesundheits- und Sozialversicherungssystem.

E2: Sie setzen sich für eine inklusive und barrierefreie Gesellschaft und für gesundheitsfördernde Bedingungen ein.

F1: Sie unterstützen den eigenen Lernprozess sowie den von Kolleg:innen,  indem Sie passende Lernbedingungen schaffen. 
Ziele Die Studierenden

• verstehen Gesundheits- und Betätigungsprobleme und deren Auswirkungen auf die Person und ihre Teilhabe.

• analysieren Umweltfaktoren, die Betätigung unterstützen oder behindern.

• identifizieren Faktoren, welche Gesundheit, Lebensqualität und Gleichbehandlung, Barrieren und Ressourcen auf individueller und gesellschaftlicher Ebene beeinflussen.

• wenden Modelle und Theorien zu sozialer Transformation, Health Advocacy, Betätigungsgerechtigkeit userzentriert an.

• nutzen die Methoden und Prozesse des Human Centered Designs, um die expliziten und impliziten partizipativen Bedürfnisse einer Person/einer Community zu ermitteln.

• arbeiten als Team mit Usern und Stakeholdern kooperativ und ko-kreativ zusammen.

• passen sich an unvorhergesehenen Entwicklungen im Projekt an (entreComp: Planung und Management).

• treffen Entscheidungen, auch wenn das Ergebnis der Entscheidung ungewiss ist, die verfügbaren Informationen unvollständig oder mehrdeutig sind oder die Gefahr unbeabsichtigter Ergebnisse/Folgen besteht (entreComp: Ungewissheit, Mehrdeutigkeit und Risiken).
 
• ergreifen Initiative, um Herausforderungen anzunehmen und Prozesse zu initiieren, die Werte schaffen.

• übernehmen Verantwortung für den eigenen Entwicklungsprozess und reflektieren ihr Vorgehen, ihre Erfahrungen und ihre Herausforderungen über das gesamte Modul hinweg.

• entwickeln ihre empathische Haltung gegenüber sich selbst, ihren Usern und Stakeholdern sowie in der Teamarbeit. 
 
• stärken ihre Fähigkeit, mit Unsicherheit, Mehrdeutigkeit und unterschiedlichen Perspektiven umzugehen.
 
• vertiefen ihr kreatives Selbstvertrauen und ihre Selbstreflexion, um Bedürfnisse und Erfahrungen von Usern und Stakeholdern differenziert wahrzunehmen und einzuordnen.
Lerninhalte Im Modul «Betätigung im Kontext ermöglichen» lernen Sie Umwelt- und Kontextfaktoren zu analysieren, die Teilhabe an Betätigung fördern oder behindern. Sie betrachten diese Faktoren auf individueller, sozialer, struktureller und gesellschaftlicher Ebene und reflektieren die Rolle der Ergotherapie in Prozessen sozialer Transformation

Sie vertiefen zentrale Konzepte der Occupational Science wie Participtory Citizenship und Betätigungsgerchtigkeit, um Einflussfaktoren auf Betätigungsbedürfnisse differenziert zu verstehen.

Darüber hinaus nutzen und vertiefen Sie Kenntnisse und Fähigkeiten im Human-Centered Design, insbesondere in den beiden Phasen dees ersten Diamanten: Verstehen und Definieren.

Dazu gehören: (i) das empathische Erfassen von Bedürfnissen von Usern und Stakeholdern, (ii) das Beobachten und Erheben expliziter und impliziter Bedürfnisse, (iii) der reflektierte Umgang mit Mehrdeutigkeit und komplexen Perspektiven sowie (iv) das Ergreifen von Initiativen und das Treffen von Entscheidungen. Sie stärken dabei Ihr kreatives Selbstvertrauen, Ihre Fähigkeit zur offenen Exploration und Ihre professionelle Selbstreflexion.

Im kooperativen Arbeiten mit Usern und Stakeholdern üben Sie kommunikative und teambezogene Kompetenzen, entwickeln eine respektvolle und partizipative Grundhaltung und lernen, wie Sie die ergotherapeutische Perspektive in gesellschaftliche Diskurse einbringen.

Ihre persönliche und professionelle Entwicklung reflektieren Sie über das gesamte Modul hinweg kontinuierlich. Dabei setzen Sie sich mit Ihrem eigenen Lernprozess, Ihrer Haltung sowie Ihren Erfahrungen in realen und komplexen Situationen auseinander.
Leistungsnachweis Leistungsnachweis bestehend aus drei Teilleistungsnachweisen und Punkterwerb durch Anwesenheit.
  • A: Schriftlicher Leistungsnachweis (Einzelleistung), 15%
  • B: Schriftlicher Leistungsnachweis (Gruppenleistung), 15%
  • C: Mündlicher Leistungsnachweis (Gruppenleistung), 40%
  • Punkte bei lückenloser Teilnahme an definierten Unterrichtstagen im Modul, 30%
Die Modulnote errechnet sich aus der Summe der erzielten Punkte in den Teilleistungsnachweisen A-C und der Punkte, die die Studierenden bei Teilnahme pro definiertem Unterrichtstag im Modul erhalten. 

Bewertung

Note

Nachprüfung / Nachbesserung Schriftliche oder mündliche Nachprüfung. Zur Nachprüfung zugelassen sind Studierende mit ungenügender Modulnote, welche die Teilleistungsnachweise A-C erbracht haben.

Bei ungenügender Modulnote besteht die Möglichkeit einer schriftlichen und/oder mündlichen Nachbesserung der nicht bestandenen
Teilleistungsnachweise A-C.

Bei einer Note unterhalb des Bereiches 3.5 muss die Arbeit im Sinne einer Nachprüfung neu verfasst werden.

Für begründet versäumte Teilleistungsnachweise sind Ersatzleistungen zu erbringen.


 

Hinweis

Kurs: Betätigung im Kontext ermöglichen
Nr.
g.BA.ER.202.20HS.V
Bezeichnung
Betätigung im Kontext ermöglichen

Hinweis

  • Für das Stichdatum 21.02.2026 ist kein Modulbeschreibungstext im System verfügbar.