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g.BA.ER.203.20HS (Betätigung in Lebensübergängen) 
Modul: Betätigung in Lebensübergängen
Diese Information wurde generiert am: 21.02.2026
Nr.
g.BA.ER.203.20HS
Bezeichnung
Betätigung in Lebensübergängen
Leitung
Daniela Hengen-Lang
Credits
3

Beschreibung

Version: 7.0 gültig ab 01.02.2026








 

Studiengang

Bachelor of Science in Ergotherapie

Modulgruppe

 

Modultyp

Pflichtmodul

Semester

2. Semester

Spezielles

 

Unterrichtssprache

Deutsch

Gesamtarbeitszeit (h)

90 h

Kontaktstudium

44 h

Begleitetes Selbststudium

12 h

Autonomes Selbststudium

34 h

Voraussetzung

 

Schwerpunkte in den Berufsrollen

 

Haupt-
fokus

Teil-
fokus

kein
Fokus

Expert

x

 

 

Communicator

 

x

 

Teamworker

 

 

x

Leader

 

 

x

Health Advocate

 

 

x

Scholar

 

x

 

Professional

 

 

x

Zu erwerbende Kompetenzen

A1: Sie verstehen die grundlegenden, international anerkannten Konzepte und Theorien der Ergotherapie, der Betätigungswissenschaft und der Bezugswissenschaften und wenden Ihre Kompetenzen als Expert:innen in Betätigungsdurchführung effektiv an, um die gesellschaftliche Partizipation von Klient:innen zu ermöglichen.

A3: Sie bestimmen und begründen situativ angemessene, evidenzbasierte Befunderhebungs- und Interventionsmethoden und wenden diese korrekt an.

A5: Sie analysieren und berücksichtigen bei Ihren Interventionen die sozialen, räumlichen, zeitlichen, kulturellen, institutionellen und politischen Kontextfaktoren.

B2: Sie befähigen den Klienten durch Ihren Kommunikationsstil und den Einsatz unterstützender Massnahmen darin, an der Entscheidungsfindung teilzuhaben und stärken ihn damit in seiner Autonomie. Damit befähigen Sie die Klient:innen, für die eigenen Anliegen einzutreten. 

F1: Sie unterstützen den eigenen Lernprozess sowie den von Kolleg:innen, indem Sie passende Lernbedingungen schaffen.

F2: Sie geben Ihr spezifisches ergotherapeutisches Wissen an Klient:innen, Ihr Team und andere relevante Personen weiter.
Ziele Die Studierenden
  • erweitern ihre Kenntnisse über Gesundheitsprobleme und deren Auswirkungen auf die Person und ihre Teilhabe.
  • erweitern ihre Grundkenntnisse der gesamten Entwicklung des Menschen über die Lebensspanne.
  • regen lebensbiographische Erzählungen an und unterstützen das Ermitteln von Betätigungsidentität.
  • erfassen und analysieren systematisch betätigungsrelevante Informationen über Klient:innen mit dem Occupation Performance History Interview (OPHI-II).
  • nutzen die subjektive Konstruktion lebensbiographischer Erzählungen zur Ermittlung der Betätigungsidentität «Occupational Identity».
  • erweitern ihr Wissen um methodisches Handeln in der Ergotherapie.
  • kennen und verstehen den psychodynamischen ergotherapeutischen Bezugsrahmen und leiten daraus Behandlungsansätze ab.
  • kennen gängige Interventionsmethoden der Ergotherapie innerhalb des psychodynamischen Bezugsrahmens.
  • setzten Betätigung als Mittel ein und verfolgen Betätigung als Ziel.
  • entwickeln betätigungsrelevante Interventionen in Bezug auf einen Klienten.
  • reflektieren, wie die Gestaltung eines vertrauensvollen, respektvollen Verhältnisses in der Therapeut-Klient Beziehung hergestellt werden kann.
  • zeigen die Fertigkeiten zum aktiven Zuhören.
  • übernehmen die Moderation und Gesprächsführung in verschiedenen therapeutischen Settings.
  • vertiefen und erweitern ihre Betätigungserfahrung im Skill-Labor.
  • verknüpfen neue Inhalte mit eigenen Erfahrungen.
  • geben Feedback und holen Feedback ein unter Berücksichtigung von Feedbackverfahren und -regeln.
  • reflektieren das eigene ergotherapeutische Handeln.
Lerninhalte In diesem Modul begegnen Sie Menschen in Transitionsprozessen in unterschiedlichen Lebensphasen und mit unterschiedlichen Krankheitsbildern. Sie setzen sich vertieft mit kritischen Lebensereignissen auseinander und erfassen und analysieren systematisch betätigungsrelevante Informationen über Klient:innen mit dem Occupation Performance History Interview (OPHI-II). Sie vertiefen Ihr Wissen zu den Konzepten Occupational Identity, Occupational Competence und Occupational Adaptation aus dem Model of Human Occupation.
Die Auseinandersetzung mit Transitionsprozessen von Menschen in Krisensituationen führt zu einem vertieften Verständnis der Occupational Identity.
Sie explorieren in Skill-Labors Interventionen innerhalb des psychodynamischen Bezugsrahmens in der Rolle der Teilnehmenden und in der Rolle des/der Therapeut:in.
Sie reflektieren Ihre Erfahrungen und lernen durch Erteilen und Erhalten von Feedback.
Ausgehend von Ihren Erfahrungen und dem neuerworbenen Wissen über die Zusammenhänge zwischen Transitionsprozessen, Occupational Identity und dem psychodynamischen Bezugsrahmen leiten Sie fallbasiert, theoriebasiert und exemplarisch eine Intervention innerhalb des psychodynamischen Bezugsrahmens ab.
Leistungsnachweis Leistungsnachweis in drei Teilen.
 
  • Teilleistungsnachweis A in Gruppen, schriftlich: formativ
  • Teilleistungsnachweis B in Gruppen, mündlich: formativ
  • Teilleistungsnachweis C in Gruppen, schriftlich und mündlich: summativ
 
Zum Bestehen des Teilleistungsnachweises B ist die Anwesenheit im dazugehörigen Skill-Labor am Freitag in KW 25 Voraussetzung.
 
Zum Bestehen des Moduls müssen alle drei Teilleistungsnachweise bestanden sein. Die Modulnote ergibt sich zu 100% aus Teilleistungsnachweis C.
Bewertung Note
Nachprüfung / Nachbesserung Zuglassen zur Nachprüfung sind Studierende mit ungenügender Modulnote, die die Teilleistungsnachweise A & B bestanden haben. Bei einer ungenügenden Modulnote bis 3.5 besteht die Möglichkeit einer Nachbesserung, unter 3.5 muss die Arbeit neu verfasst werden.

Hinweis

Kurs: Betätigung in Lebensübergängen
Nr.
g.BA.ER.203.20HS.V
Bezeichnung
Betätigung in Lebensübergängen

Hinweis

  • Für das Stichdatum 21.02.2026 ist kein Modulbeschreibungstext im System verfügbar.