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Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Nicht angemeldet
(Mittwoch, 26. August 2026 10:47:44)
g.BA.ER.302.20HS (Betätigung ermöglichen - Best Practice gestern und heute)
Modul: Betätigung ermöglichen - Best Practice gestern und heute
Diese Information wurde generiert am: 26.08.2026
Nr.
g.BA.ER.302.20HS
Bezeichnung
Betätigung ermöglichen - Best Practice gestern und heute
Leitung
Corina Thöny
Credits
6
Beschreibung
Version: 9.0 gültig ab 01.08.2026
Studiengang
Bachelor of Science in Ergotherapie
Modulgruppe
Modultyp
Pflichtmodul
Semester
3. Semester
Spezielles
Unterrichtssprache
Deutsch
Gesamtarbeitszeit (h)
180 h
Kontaktstudium
56 h
Begleitetes Selbststudium
23 h
Autonomes Selbststudium
101 h
Voraussetzung
Schwerpunkte in den Berufsrollen
Haupt-fokus
Teil-fokus
kein Fokus
Expert
x
Communicator
x
Teamworker
x
Leader
x
Health Advocate
x
Scholar
x
Professional
x
Zu erwerbende Kompetenzen
A2:
Sie führen und koordinieren den ergotherapeutischen Prozess klientenzentriert, betätigungsorientiert und in eigener Verantwortung durch.
A3:
Sie bestimmen und begründen situativ angemessene, evidenzbasierte Befunderhebungs- und Interventionsmethoden und wenden sie korrekt an.
A4:
Sie analysieren Betätigungen und passen sie zielführend den Bedürfnissen der KlientInnen an.
A5:
Sie analysieren und berücksichtigen bei ihren Interventionen die sozialen, räumlichen, zeitlichen, kulturellen, institutionellen und politischen Kontextfaktoren.
B1:
Sie kommunizieren mit den KlientInnen der Situation und den vorhandenen Ressourcen angepasst und unterstützen ein geteiltes Verständnis für eine gemeinsame Entscheidungsfindung.
B2:
Sie befähigen die KlientInnen durch ihren Kommunikationsstil und den Einsatz unterstützender Massnahmen darin, an der Entscheidungsfindung teilzuhaben, und stärken sie damit in ihrer Autonomie. Damit befähigen sie die KlientInnen, für die eigenen Anliegen einzutreten.
C2:
Sie bringen als Mitglieder von professionellen und interprofessionellen Teams die ergotherapeutische Sichtweise ein. Sie zeigen dabei auf, wie die Handlungsfähigkeit die Gesundheit, das Wohlbefinden und die Partizipation des Menschen beeinflusst.
D3:
Sie handeln nach gültigen Qualitätsstandards und überprüfen diese regelmässig.
F2:
Sie geben ihr spezifisches ergotherapeutisches Wissen an KlientInnen, ihr Team und andere relevante Personen weiter.
Ziele
Die Studierenden
verstehen die Entwicklung der Ergotherapie vom Beruf zur Profession und leiten daraus Implikationen für ihren Interventionsauftrag ab.
beschreiben und erkennen die verschiedenen Paradigmen aus der Geschichte der Ergotherapie und benennen die Bedeutung des Paradigmas und der Behandlungsverfahren aus den jeweiligen Paradigmen für die Ergotherapie.
kennen diverse Informationsquellen von aufbereiteten Evidenzen und setzen diese beim evidenzbasierten Arbeiten ein.
reflektieren ihr Vorgehen laufend und leiten basierend auf Guidelines mögliche evidenzbasierte Interventionsansätze fallbasiert her.
kommunizieren und dokumentieren Erkenntnisse der Ergotherapie und Betätigungsanliegen von KlientInnen adressatengerecht und aussagekräftig.
analysieren kritisch ergotherapeutische Gegenstandsmodelle.
Lerninhalte
Das Modul beinhaltet die Auseinandersetzung mit der Geschichte der Ergotherapie aus nationaler und internationaler Perspektive. Studierende beschäftigen sich mit verschiedenen Paradigmen aus der Geschichte der Ergotherapie und entwickeln dadurch ein Verständnis für aktuelle Zusammenhänge und Vorgehensweisen in der Ergotherapie.
Sie befassen sich mit dem Kontext, mit Guidelines und evidenzbasierten Interventionsmethoden und mit dem Professionellen Reasoning in der Ergotherapie. Sie lernen Informationsquellen von aufbereiteten Evidenzen kennen und wenden diese zur Interventionsplanung und Argumentation ihres therapeutischen Vorgehens an.
Sie lernen Möglichkeiten zur Kommunikation und Dokumentation von ergotherapeutischen Erkenntnissen und von Betätigungsanliegen von KlientInnen kennen und wenden diese praktisch an.
Das Modul hat zum Ziel, die Studierenden durch eine praktische Auseinandersetzung mit evidenzbasiertem Arbeiten und mit der Auseinandersetzung von Dokumentationsmöglichkeiten auf die bevorstehenden Praktika vorzubereiten.
Leistungsnachweis
Der Leistungsnachweis besteht aus zwei Teilleistungsnachweisen:
TLNW A schriftlich, Einzeln
TLNW B mündlich, Gruppe
Bewertung
TLNW A: Note
TLNW B: Note
Gewichtung:
TLNW A 30%, TLNW B 70%
Das Modul gilt als bestanden, wenn die Modulnote genügend bzw. bestanden ist.
Nachprüfung / Nachbesserung
TLNW A: Nachbesserung bei Note zwischen 3.5-3.99 / Nachprüfung bei Note <3.5
TLNW B: Nachbesserung bei Note zwischen 3.5-3.99 / Nachprüfung bei Note <3.5
Zur Nachprüfung zugelassen sind Studierende,
welche alle Teilleistungsnachweise absolviert haben.
Für begründet versäumte Leistungsnachweise sind Ersatzleistungen zu erbringen.
Hinweis
Weitere verfügbare Versionen:
1.0 gültig ab 01.08.2021
,
3.0 gültig ab 01.08.2022
,
4.0 gültig ab 01.08.2023
,
5.0 gültig ab 01.08.2024
,
8.0 gültig ab 01.08.2025
Kurs: Betätigung ermöglichen - Best Practice gestern und heute
Nr.
g.BA.ER.302.20HS.V
Bezeichnung
Betätigung ermöglichen - Best Practice gestern und heute
Hinweis
Für das Stichdatum 26.08.2026 ist kein Modulbeschreibungstext im System verfügbar.