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g.BA.PT.205.20HS (Innere Medizin 1)
Modul: Innere Medizin 1
Diese Information wurde generiert am: 09.02.2026
Nr.
g.BA.PT.205.20HS
Bezeichnung
Innere Medizin 1
Leitung
Barbara Lüscher
Credits
3
Beschreibung
Version: 5.0 gültig ab 01.02.2026
Studiengang
Physiotherapie
Modulgruppe
Innere Medizin
Modultyp
Pflichtmodul
Semester
2
Spezielles
Unterrichtssprache
Deutsch
Gesamtarbeitszeit (h)
90
Kontaktstudium
44
Begleitetes Selbststudium
20
Autonomes Selbststudium
26
Voraussetzung
keine
Schwerpunkte in den Berufsrollen
Dem Curriculum liegen 7 berufsspezifische
CanMEDS-Rollen
(Expert:in, Kommunikator:in, Teamworker:in, Leader, Health Advocate, Scholar und Professional) zu
Grunde.
Als Schwerpunkt werden in diesem Modul die Berufsrollen Expert:in und Kommunikator:in ausgebildet. Mit kleinerem Fokus werden zusätzlich die Rollen Teamworker:in und Scholar adressiert.
Zu erwerbende Kompetenzen
Im BSc Studiengang Physiotherapie werden grundsätzlich die allgemeinen Kompetenzen gemäss dem
Gesundheitsberufegesetz GesBG
(Art.3-5) und die berufsspezifischen Kompetenzen gemäss
Gesundheitsberufekompetenzverordnung GesBKV
(Art. 3) erworben.
Modulkompetenzen:
Die Studierenden untersuchen, analysieren, behandeln und evaluieren mit adaptiver Unterstützung hypothesengesteuert Patient:innen mit Lungen- und Herzkreislaufpathologien anhand von Symptomen und klinische Zeichen.
Ziele
Assessment/CR
Die Studierenden
führen ein hypothesengesteuerte Untersuchung unter Berücksichtigung der aktuellen Patientensituation durch, dokumentieren und beurteilen dieses.
wenden darin systemspezifische Screening-Questions an.
führen die physischen Untersuchungen korrekt durch.
lernen den Umgang mit dem Stethoskop für die Lungenauskultation.
kennen angepasste Leistungstest und können diese interpretieren.
wissen, dass externe Diagnostik/Befunden wie Thorax-Röntgenbild und CT, Lungenfunktion, Labor inkl. Blutgasanalyse und Sauerstoffsättigung in die Beurteilung der pulmonalen und kardialen Situation von Patient:innen einbezogen werden können.
nennen mögliche Ursachen für die Entstehung eines Symptomes sowie beitragende Faktoren, erkennen mögliche Zusammenhänge und formulieren eine befund- und hypothesengestützte Beurteilung und Behandlungskonzeption.
können den Unterschied zwischen restriktiven und obstruktiven Lungenerkrankungen benennen und anhand von Befundwerten und Zeichen klinisch erkennen.
können mögliche Symptome und klinische Zeichen der häufigsten Herz- und Herzkranzgefässe aufzählen und die möglichen Ursachen nennen.
zählen die häufigsten, physiotherapierelevanten klinischen Muster in der Inneren Medizin auf und ordnen ihnen die Kardinalsymptome zu.
können spezifische Assessmenttools an Patient:innen mit Herzpathologien anwenden und interpretieren.
können grundlegend zwischen unterschiedlichen Symptombereichen differenzieren und Redflags nennen sowie dazu passend den physiotherapeutischen Handlungsbedarf erklären.
Interventionen
Die Studierenden
formulieren die Ziele der Lagerung/ASTE in Bezug auf die Pathologie der Patient:innen. Sie lagern fachtechnisch korrekt.
führen zur Verbesserung der Ventilation atemtherapeutische Techniken in unterschiedlichen Ausgangsstellungen korrekt durch.
führen problemspezifisch und korrekt sekretmobilisierende Behandlungen durch.
beeinflussen Atemtechniken an anderen Personen aktiv und unterstützen die Ökonomisierung der individuellen Atemarbeit.
sind in der Lage das passende Atemhilfsgerät für die vorliegende Problematik zu wählen und können deren Umgang patientengerecht instruieren sowie ihre Indikation und Wirkprinzipien erklären.
können die wichtigsten Medikamentengruppen bei Lungen- und Herzerkrankungen benennen, zählen deren üblichen Anwendungsbereiche auf und sind in der Lage Inhalationsgeräte korrekt zu instruieren.
zählen den evidenzbasierten Nutzen und Ziele der physiotherapeutischen Interventionen bei akutstationären, postoperativen Situationen auf und setzen die Massnahmen korrekt und adressatengerecht um.
kennen die physiotherapeutischen Ziele, Massnahmen, Kontraindikationen und Redflags in der Behandlung von Patient:innen nach thoraxchirurgischen und viszeralen Eingriffen, insbesondere bei Sternotomie, und behandeln diese effektiv.
können die trainingstherapeutischen Massnahmen an die Belastbarkeit und Krankheitsstadium der Betroffenen anpassen
können anhand von Symptomen und klinischen Zeichen drohende Exacerbationen erkennen und Massnahmen einleiten.
evaluieren mit Unterstützung ihre Handlungkritisch und leiten Anpassungen von den Ergebnissen ab.
Lerninhalte
Angewandte Grundlagen
Anatomie in vivo der Lunge/Brustkorb/Brustwirbelsäule/Zwerchfell/ Trachea/ /Herz/Carotis/V. Cava/Aorta
Normale/anormale Atmungsmechanik
Klinische Phänomene bei Lungenerkrankungen, Obstruktion und Restriktion: Husten und Auswurf, Hypoxämie und Dyspnoe, Leistungsminderung und Thorax-Schmerz, definierte klinische Symptome und Zeichen
Klinische Phänomene und Risikofaktoren bei koronarer und hypertensiver Herzkrankheit: Reduzierte Leistungsfähigkeit, ischämischer Schmerz
Clinical Reasoning
ICF
Herzchirurgie
spezifische Medikamente: Wirkungen und Anwendungsmöglichkeiten von Herz- und Lungenmedikamenten, Inhalation
Assessment
Anamnese
Physische Untersuchung, u.a. Auskultation und Perkussion der Lunge, Spirometrie
Beurteilung
Behandlungskonzeption
Physiotherapeutische Intervention
optimale, individuelle Lagerungen/Entlastungsstellungen
Sekretmobilisation
Ventilations- und distributionsverbessernde Massnahmen
Thorax-/BWS-/Rippenmobilisation und Weichteiltechniken (fachbereichsübergreifend)
Ökonomisierung der Atemarbeit
Hustentechniken/Hustenhilfe
Anwenden von Atemhilfsgeräten
Anwenden von einfachen Beatmungsgeräten
Inhalation
Cardio-pulmonales Rehabilitation
Leistungsnachweis
mündlich-praktische Prüfung, Gewichtung 100%
Bewertung
Note
Nachprüfung / Nachbesserung
Nachprüfung
Hinweis
Weitere verfügbare Versionen:
2.0 gültig ab 01.02.2021
,
3.0 gültig ab 01.02.2023
,
4.0 gültig ab 01.02.2024
Kurs: Innere Medizin 1
Nr.
g.BA.PT.205.20HS.V
Bezeichnung
Innere Medizin 1
Hinweis
Für das Stichdatum 09.02.2026 ist kein Modulbeschreibungstext im System verfügbar.