EventoWeb
Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Not registered
(Monday, February 9, 2026 3:39:24 PM)
g.BA.PT.604.20HS (Neuromotor and Sensory Systems 1)
Module: Neuromotor and Sensory Systems 1
This information was generated on: 09 February 2026
No.
g.BA.PT.604.20HS
Title
Neuromotor and Sensory Systems 1
Managed by
Manuela Züger
Credits
5
Description
Version: 3.0 start 01 February 2026
Studiengang
Physiotherapie
Modulgruppe
NMS
Modultyp
Pflichtmodul
Semester
6. Semester
Spezielles
Unterrichtssprache
Deutsch
Gesamtarbeitszeit (h)
150
Kontaktstudium
52
Begleitetes Selbststudium
30
Autonomes Selbststudium
68
Voraussetzung
-
Schwerpunkte in den Berufsrollen
Dem Curriculum liegen 7 berufsspezifische
CanMeds
Rollen (Expert:in, Kommunikator:in, Teamworker:in, Leader, Health Advocate, Scholar und Professional) zu Grunde. In diesem Modul werden alle Rollen adressiert.
Zu erwerbende Kompetenzen
Im BSc Studiengang Physiotherapie werden grundsätzlich die allgemeinen Kompetenzen gemäss
Gesundheitsberufegesetz GesBG
(Art. 3-5) und die berufsspezifischen Kompetenzen
Gesundheitsberufekompetenzverordnung GesBKV
gemäss (Art. 3) erworben.
Modulkompetenzen:
Die Studierenden führen unter Kontrolle bei Patient:innen nach Schlaganfall in der frühen Phase das Management, die Mobilisation und erste Behandlungsmassnahmen durch.
Ziele
Schlaganfall in der Akut- und Subakutphase
Krankheitsbild
Die Studierenden beschreiben das klinische Bild eines Menschen mit Schlaganfall.
Physiotherapeutische Perspektive
Die Studierenden
kennen Empfehlungen einer aktuellen Guideline.
erklären die wichtigsten physiotherapeutischen Zielsetzungen in Bezug auf das Management, die Mobilisation und die Behandlungsmassnahmen.
erklären die zentralen Inhalte der im Modul verwendeten Behandlungsansätze.
kennen die klinische Vorgehensweise bei der problemorientierten, hypothesengesteuerten Befundaufnahme von Menschen mit neurologischem Krankheitsbild.
erklären die verwendeten Modelle und wenden diese gezielt in Bezug auf Befundaufnahme, Behandlungsplanung und -durchführung an.
e
r
k
l
ä
ren d
i
e klinischen Zeichen der wichtigsten neuropsychologischen Störungen
und
die daraus resultierenden
Konsequenzen im
th
e
r
a
p
e
u
t
i
sch
e
n U
m
g
a
n
g.
Fallbeispiel
Die Studierenden
sind in der Lage, Befundangaben zu lesen und sich ein Bild über die klinischen Probleme der Patienten zu machen.
erstellen mit
Hilfe von Video-Fallbeispielen eine Befundaufnahme, e
i
ne
P
ro
b
l
emana
l
y
se,
die Zielsetzungen (FZ/NZ/BZ) mit den adäquaten Verlaufsparametern und eine Behandlungsplanung unter Verwendung der Taxonomie.
kennen die Zielsetzung, den Aufbau und zum Teil die praktische Durchführung spezifischer Assessments.
kennen die Inhalte einer Patient:innenbeurteilung und können eine solche verfassen.
Praxis
Die Studierenden
können die „SOLL-Vorstellung“ in Bezug auf den Bewegungsablauf beschreiben, die IST-Situation beobachten und in Fachsprache beschreiben und durch gezielte Fazilitation den physiologischen Bewegungsablauf unterstützen.
kennen spezifische Tests der Befundaufnahme und führen diese fachtechnisch korrekt durch.
führen Interventionen zur Prävention typischer Komplikationen korrekt und patient:innengerecht durch.
erarbeiten am Modell, hypothesengesteuert und problemorientiert, unter Berücksichtigung des motorischen Lernens und der Taxonomie, Bewegungskomponenten/Aktivitäten.
unterstützen, beraten und instruieren Patient:innen und Drittpersonen bezüglich Patient:innenmanagement und Eigentraining.
Lerninhalte
K
rankheitsbild
Ursachen, Symptome und Verlauf.
Mögliche klinische Muster und deren Interaktion.
Physiotherapeutische Perspektive
Guidelines der australischen stroke foundation.
Behandlungsansätze: Bobath-Konzept, aufgabenorientierte Therapie und Arm-BASIS-Training.
Modelle: Upper Motor Neuron Syndrom (UMNS), Interaktionsmodell, Posturale Kontrolle (PK), Taxonomie.
Neuropsychologische Störungen
: Aphasie, Apraxie, Neglect, Pusher
.
Fallbeispiel
Systematische, hypothesengesteuerte Befundaufnahme anhand von Video-Fallbeispielen.
Assessments: Early Functional Ability (EFA), Trunk Impairment Scale (TIS), Goal Attainment Scale (GAS), Tübinger-Pusher-Assessment, Tardieu-Scale.
Analyse der Befundergebnisse und aufzeigen der aktuellen Hauptprobleme anhand der ICF-Ebenen.
Formulierung sowohl von kongruenten, „smarten“ Fern- und Nahzielen als auch von Behandlungszielen.
Erstellen eines Behandlungsplans.
Patientenbeurteilung.
Praxis
Bewegungsanalyse: Bewegen im Bett, Bewegungsübergänge RL-SL-Sitz, Sitz, Bett-Rollstuhl, Sitz-Stand, Stand.
Befundtechniken: Beweglichkeit, Tonus, Kraft, Sensorik.
Management: Organisation, Kommunikation, Integration.
Patienten Education und Eigentraining: Patient, Angehörige, interprofessionell.
Prophylaxe: Dekubitus, Schmerz, Kontraktur, Atmung, Spastizität.
Mobilisation: Passiv, assistiv, wahrnehmungsgerecht.
Lagerung: Bett, Rollstuhl, Stuhl.
Schwerpunkt Behandlungsaufbau: Posturale Kontrolle in RL, Sitz, Sitz-Stand und Stand sowie willkürliche Bewegungen.
Anwendung der Prinzipien des motorischen Lernens.
Leistungsnachweis
Praktisch-mündliche Prüfung; Gewichtung 100%
Bewertung
Note
Nachprüfung / Nachbesserung
Nachprüfung
Note
Additional available versions:
1.0 start 01 February 2023
,
2.0 start 01 February 2025
Course: Neuromotor and Sensory Systems 1
No.
g.BA.PT.604.20HS.V
Title
Neuromotor and Sensory Systems 1
Note
No module description is available in the system for the cut-off date of 09 February 2026.