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Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Nicht angemeldet
(Dienstag, 11. August 2026 13:43:18)
n.BA.UI.BDF.26HS (Biodiversitätsförderung)
Modul: Biodiversitätsförderung
Diese Information wurde generiert am: 11.08.2026
Nr.
n.BA.UI.BDF.26HS
Bezeichnung
Biodiversitätsförderung
Credits
5
Beschreibung
Version: 1.0 gültig ab 01.08.2026
Studiengang
Umweltingenieurwesen
Geltende Rechtsordnung
RPO vom 29. Januar 2008, Studienordnung des Dept. N vom 15. Dez. 2009, Anhang für den Bachelorstudiengang Umweltingenieurwesen
Modultyp
Pflichtmodul
X
Wahlpflichtmodul
Wahlmodul
Plansemester
6. Semester
Modulverantwortliche/r
Roland Felix Graf
Telefon / E-Mail
+41 (0)58 934 55 78 /
rolandfelix.graf@zhaw.ch
Beteiligte Mitarbeitende und Lehrbeauftragte
Roland Felix Graf, Jürgen Dengler, Manuel Babbi, Julia Timcke, Pascal Reutimann, Matthias Riesen, Stefan Suter, Martina Reifler-Bächtiger, externe Lehrbeauftragte
Vorausgesetzte Module
Siehe Digitaler Studienplaner
Zu erreichende Kompetenzen
Die Studierenden …
kennen die bedeutendsten und aktuell in Mitteleuropa verfolgten Naturschutzstrategien und können diese erörtern.
können relevante Rechtsgrundlagen, Planungsinstrumente und -ebenen identifizieren und diese in Praxisbeispielen anwenden.
können Landschaften lesen, den aktuellen Zustand sowie das Entwicklungspotenzial bezüglich Biodiversität beurteilen.
können ökologisch sinnvolle Ziel- und Leitarten definieren und begründen.
können Konzepte zur Aufwertung und Pflege von Waldrändern, Hecken, Säumen, Wiesen oder Weiden, resp. zur Förderung von Zielarten erstellen.
können Monitoring-Projekte planen und durchführen (Methodenwahl, Konzept Aufnahmedesign, Datenanalyse)
verstehen die Bedeutung der evidenzbasierten Biodiversitätsförderung, können entsprechende Datenerhebungen planen sowie räumliche und statistische Analysen interpretieren.
Inhalt des Moduls
Rechtliche Grundlagen, Planungsinstrumente und -ebenen
Naturschutzgesetzgebung
Nutzungsplanung, ökologischer Ausgleich, Vernetzung, ökologische Infrastruktur (ÖI)
Naturschutzstrategien in Mitteleuropa
Segregation vs. Integration, in crop vs. out crop Massnahmen
Arten- vs. Lebensraumförderung
Wiederansiedlung, Rewilding (z.B. Wilde Weiden)
Ziel- und Leitarten
Evidenzbasierte Biodiversitätsförderung
Warum braucht Biodiversitätsförderung mehr Evidenz?
Kenngrössen für die Wirkung von Massnahmen: Abundanz, Reproduktion, Kondition, Raumnutzung, Habitat, Vernetzung
Monitoring planen
Vernetzung
ökologischer Hintergrund an ausgewählten Artbeispielen (z.B. Zauneidechse, Sumpfspitzmaus, Haselmaus)
praktische Umsetzung in Vernetzungsprojekten
ökologische Infrastruktur und ihre Umsetzung in den Kantonen
zukünftige Chancen: z.B. Projekte für regionale Biodiversität und Landschaftsqualität (PrBL)
Praxis Biodiversitätsförderung
Hecken- und Waldrandpflege, Pflanzung und Pflege von Kopfweiden
Anlegen / Pflege von Kleinstrukturen
Anlage / Aufwertung artenreicher Wiesen (Ausgangslage, Neuansaat, Pflege)
Umgang mit Neophyten
Beweidung als Pflegemassnahme
Biodiversitätsförderung in ackerbaudominierten Gebieten (Brachen, Ackerrandstreifen, in crop Massnahmen, Pestizide)
Anschlussmodule
Siehe Digitaler Studienplaner
Unterrichtsmethoden
Vorlesungen
Problem based learning: Fallstudie mit eingebetteter Gruppenarbeit
Praktische Übungen
Exkursionen
Digitale Lernressourcen
Moodle
evtl. MS Teams und weitere
Unterrichtsgliederung / Gesamtaufwand
Kontaktstudium
54
Begleitetes Selbststudium
36
Autonomes Selbststudium
60
Total Workload
150
Präsenzverpflichtung im Unterricht
-
Leistungsnachweise
Abgesetzte mündliche Modulprüfung (60%)
Erfahrungsnote (40%)
Unterrichtssprache
Deutsch
Bemerkungen
Dieses Modul ist Teil des Schwerpunkts “Biodiversität und Wildtiermanagement”
Kurs: Biodiversitätsförderung
Nr.
n.BA.UI.BDF.26HS.V
Bezeichnung
Biodiversitätsförderung
Hinweis
Für das Stichdatum 11.08.2026 ist kein Modulbeschreibungstext im System verfügbar.