a.MA.AR.W-T2.10HS (Wahlmodul T2 (Designgeschichte 2)) 
Modul: Wahlmodul T2 (Designgeschichte 2)
Diese Information wurde generiert am: 21.06.2024
Nr.
a.MA.AR.W-T2.10HS
Bezeichnung
Wahlmodul T2 (Designgeschichte 2)
Veranstalter
AA Studiengang Architektur
Credits
3

Beschreibung

Version: 2.0 gültig ab 01.02.2022
Modul- und Kursbeschrieb 
 
Modultitel  Designgeschichte 2 
Nr. / Code  a.MA.AR.W-T2.10HS
Bezeichnung  Designgeschichte 2 
Veranstalter  AA Studiengang Architektur 
Modultyp  Wahlpflichtmodul 
Angebot / Durchführung  Frühlingssemester 
ECTS-Credits 
Workload (in Stunden)  90 
Modulverantwortung  Michael Mieskes (miek) 
Kurzbeschrieb Modul  Das Modul Digitale Räume widmet sich der Frage nach der eigentümlichen Wirkung der digitalen Technik auf eine gestalterische oder künstlerische Praxis. Es wird ein breitgefächerter Einblick in verschiedene digitale Medien gegeben. Jene Medien werden experimentell untersucht und mittels Medientheorie bzw. Technikphilosophie theoretisch befragt. 
 
Bemerkung   
 
 
Beschreibung   
Handlungskompetenzen  Fachkompetenz:  
Grundsätzliches Interesse an digitalen Medien und 
Medientheorie/Technikphilosophie  
Wissen: durch eigenen Einsatz digitaler Mittel in eigener gestalterischer Praxis, aber auch Studierende mit einer rein analogen Entwurfspraxis sind erwünscht! 
Wollen: Digitale Medien theoretisch und praktisch untersuchen 
Können: Eigenständiger Umgang mit digitalen Medien; eigenständige Aktualisierung des Wissens  
 
Methodenkompetenz:
Wissen: Digitale oder analoger Entwurfsstrategien  
Wollen: Hinterfragen jener Strategien 
Können: Alternativer Einsatz digitaler Arbeitsweisen 
 
Sozialkompetenz:
Wissen: unvoreingenommene ungezwungene Offenheit zum gemeinsamen Diskurs 
Wollen: unhierarchische Auseinandersetzung und produktive Teilnahme für eine gemeinsame Sache 
Können: kollektives Wissen erzeugen und zum gemeinschaftlichen Projekt beitragen 
 
Selbstkompetenz:  
Eigene Beiträge als Diskussionsbeitrag sehen, der im gemeinsamen Diskurs weiterentwickelt oder verändert werden kann. 
Wissen: Eigene Produktivität ins Seminar einbringen 
Wollen: Vom »Eigenen« ablassen können 
Können: Die praktischen Erkenntnisse durch theoretische Reflexion intellektuell erfassen und verbalisieren  
 
Leistungsziele und Lerninhalte  Die digitalen Medien bestimmen unsere Zeit. Sie nehmen nicht nur Einfluss auf unser Privatleben, sondern wirken sich auch verschiedenartig auf die gestalterische bzw. künstlerische Praxis aus. Bildbearbeitung, CAD-Konstruktionen, Renderings, Animationen, sind einige Beispiele der digitalen Praxis, die auch durch die verbesserte Benutzerfreundlichkeit zur Selbstverständlichkeit geworden sind. Doch 
 
  welche Bedeutung hat das Digitale für unsere gestalterische bzw. künstlerische Praxis? Wie wirkt sich die digitale Technik mit ihrem binären Charakter auf unsere Formenproduktion und auf unsere Wahrnehmung aus? Und was bedeutet die algorithmische Aktivität für unsere gestalterische Handlungsfähigkeit? 
Im Seminar möchten wir die »digitalen Räume« auf theoretischer, wie praktischer Weise durchschreiten und in selbstständiger Produktivität die Grenzen und Schnittstellen jener Räume ausloten. Die Veranstaltung zielt auf eine freie Untersuchung und Produktion »digitaler Formen«, die mittels unterschiedlicher Programme generiert werden. 
 
Das Seminar soll im fortgeschrittenen Studium des Masters Architektur zu einem erweiterten, alternativen Einsatz der digitalen Medien führen. 
Durch theoretische und praktische Untersuchung soll der Blick für die 
(de-)formierende Wirkung des Digitalen auf Raum und Form sensibilisiert werden.  
Im jeweiligen experimentellen Projekt werden neue digitale 
Arbeitsweisen erlernt – selbständige Recherche durch verschiedene 
Online-Tutorials können in den Unterricht aktiv eingebracht werden. Die Finalisierung und Präsentation des eigenständig entwickelten Projekts ist letztendliches Ziel der Veranstaltung. Die einzelnen Projekte sollen den Teilnehmer*innen einen breitgefächerten Einblick in verschiedene digitale Medien ermöglichen. Im gemeinsamen Diskurs soll der Einsatz jener Medien zu einem kollektiven und vielfältigen output führen. Die theoretische Analyse des Digitalen und der freie Umgang mit digitalen Medien sollen den Studierenden über das Seminar hinaus alternative Wege in ihrer gestalterischen Praxis ermöglichen und ebenso einen methodischen Umgang im digitalen Bereich aufzeigen, um eine zukünftige Handlungsfähigkeit zu gewährleisten. 
 
Lehr- und Lernmethoden  Das Modul »Digitale Räume« findet zwischen theoretischer Auseinandersetzung und experimenteller Praxis statt. Es werden zunächst kurze Einblicke in verschiedene Positionen der 
Technikphilosophie bzw. Medientheorie gegeben und gemeinschaftlich diskutiert. Die Ansätze der Autor*innen sollen unterschiedliche 
Perspektiven auf die digitale, gestalterische bzw. künstlerische Praxis geben, so zur Reflexion der gegenwärtigen Situation dienen und zu einem spekulativen Blick in die Zukunft verhelfen. 
Die praktische Projektphase des Seminars dient zur freien 
Formenproduktion durch digitale Medien. Hier können die theoretischen Einsichten einfließen, aber ebenso neue, unvorhergesehene Einsichten in der experimentellen Praxis gesammelt werden. Die einzelnen Projekte werden durch eigenständige Konzeptionen gerahmt, welche sich explizit ausserhalb zweckrationalem Denkens entwickeln dürfen. Die einzelne Arbeit kann ausschließlich im virtuellen Raum stattfinden, aber ebenso in den physischen Raum überführt werden. Individuelle Wege zur Finalisierung des eigenen Projekts müssen aktiv erarbeitet werden. 
Die Bereitschaft, sich eigenständig in digitale Medien einzuarbeiten, wird vorausgesetzt. Eine aktive Praxis mit digitalen Medien ist aber keine Voraussetzung für das Seminar – »analog« arbeitende Studierende sind ebenso willkommen! 
 
Lehrmittel und -materialien  •  Vorträge, Präsentationen, Bildbeispiele, Textlektüre 
•  Workshops; freie experimentelle Medien- und Umsetzungswahl 
 
Leistungsnachweis •  Aktive Teilnahme 
•  Erarbeitung eines Workshops und eines kleinen Projekts;  
-               Tutorial zu einem digitalen Programm 
-               Konzept-/Ideenentwicklung & Herstellung einer »digitalen Form« (Renderings, 3D-Modelle, Scans, CNC-gefräste Objekte, 3D-Drucke, multimediale Installationen, etc. sind möglich) 
  - Dokumentation des Workshop- und Projektbeitrags; Textverfassung 
(ca. 1000 Wörter) 
 
Bestehensbedingungen Aktive Teilnahme und fristgerechte Einreichung der Dokumentation inkl.
Text als PDF 
 
Unterrichts- und Prüfungssprache  Deutsch 
 
Zulassung / Vorkenntnisse  Keine 
 
Allgemeine Bemerkungen   
 
 
 
             
 
 

Hinweis

Kurs: Wahlmodul T2 (Designgeschichte 2) - Gruppenunterricht
Nr.
a.MA.AR.W-T2.10HS.G
Bezeichnung
Wahlmodul T2 (Designgeschichte 2) - Gruppenunterricht
Veranstalter
AA Studiengang Architektur

Beschreibung

Version: 1.0 gültig ab 01.08.2013
Beachten Sie bitte die oben publizierte Beschreibung des Hauptmoduls.