Version: 4.0 gültig ab 01.02.2025
Fachbereich |
Departement Soziale Arbeit |
Studiengang |
Bachelor in Sozialer Arbeit |
Modulniveau |
Intermediate |
Modultyp |
Related |
Angebot |
Frühlingssemester |
Keywords |
Studienreise, Unterschiede zwischen Sprachregionen, Service Public, Sozialpolitik |
Workload (in Stunden) |
Kontaktstudium |
24 |
Begleitetes Selbststudium |
18 |
Autonomes Selbststudium |
18 |
Gesamt |
60 |
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Verantwortliche Ansprechperson
Telefon / E-Mail |
Dr. Peter Streckeisen
+41 58 934 86 17 / peter.streckeisen@zhaw.ch |
Kompetenzen |
Fachwissen:
W1: Gesellschaft, politische Rahmenbedingungen, gesellschaftliche Teilsysteme und nationale sowie internationale Kontexte Sozialer Arbeit
Fachkompetenzen:
F1: Fähigkeit zur Reflexion verschiedener Wissensbestände der Sozialen Arbeit
Methodenkompetenzen:
M3: Fähigkeit zur Analyse und zum Fallverstehen in der Sozialen Arbeit
Sozial- und Selbstkompetenzen:
S1: Fähigkeit zu Kooperation und Beziehungsgestaltung in der Sozialen Arbeit
S5: Fähigkeit zur Selbstreflexion in der Sozialen Arbeit |
Lernziele |
Die Studierenden
- kennen wichtige Unterschiede zwischen der Romandie und der Deutschschweiz in Bezug auf kulturelle, politische und institutionelle Grundlagen der Sozialen Arbeit.
- sind in der Lage, auf der Basis dieses Vergleichs ihre eigene professionelle Identität und Praxiserfahrungen zu reflektieren.
- erkennen Möglichkeiten, in der Romandie entwickelte Konzepte auch in der Deutschschweiz einzusetzen.
- haben Interesse am Austausch zwischen den Sprachregionen, der ihnen neue Horizonte öffnet, entwickelt.
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Lerninhalte (Abstract) |
Bei diesem Seminar handelt es sich um eine Studienreise nach Lausanne und Genf. Wir werden von Dozierenden der Fachhochschule für Soziale Arbeit in Lausanne empfangen und besuchen verschiedene Angebote und Einrichtungen in beiden Städten. Dabei wird ein vielfältiges Spektrum in den Blick genommen, von den Sozialdiensten über stationäre Einrichtungen bis hin zur Gemeinwesenarbeit.
Durch die Studienreise lernen wir auf anschauliche Weise einige Beispiele von Theorie und Praxis der Sozialen Arbeit in der Romandie kennen. Die professionelle Praxis findet in der französischsprachigen Schweiz unter anderen politischen, kulturellen und institutionellen Rahmenbedingungen statt als in der Deutschschweiz. Prägend sind insbesondere die Bezüge auf Erfahrungen und Konzepte aus dem französischen Sprachraum, Lateinamerika und Afrika; das stark am Begriff des Service Public orientierte Staatsverständnis; sowie die Nähe der Sozialen Arbeit zu sozialen Bewegungen und zur Sozialpolitik. |
Leistungsnachweis(e) |
Schriftlicher Beitrag, Präsenzpflicht |
Bibliografie |
Armingeon, K., Bertozzi, F. & Bonoli, G. (2004). Swiss Worlds of
Welfare. West European Politics, 27 (1), 20-44.
Campanini, A. (2004). European Social Work. Commonalities
and Differences. Rome: Carocci editore.
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