Version: 2.0 gültig ab 01.08.2024
Fachbereich |
Departement Soziale Arbeit |
Studiengang |
Bachelor in Sozialer Arbeit |
Modulniveau |
Basic |
Modultyp |
Related |
Angebot |
Herbst- und Frühlingssemester |
Workload (in Stunden) |
Kontaktstudium |
32 |
Begleitetes Selbststudium |
14 |
Autonomes Selbststudium |
44 |
Gesamt |
90 |
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Verantwortliche Ansprechperson
Telefon / E-Mail |
Selina Naeff, MSc Psychologie &
Nina Brüesch, MSc Soziale Arbeit
portfolio.sozialearbeit@zhaw.ch |
Kompetenzen |
Fachkompetenz:
F1: Fähigkeit zur Reflexion verschiedener Wissensbestände der Sozialen Arbeit
Sozial- und Selbstkompetenz:
S1: Fähigkeit zu Kooperation und Beziehungsgestaltung in der Sozialen Arbeit
S4: Fähigkeit zum Umgang mit Diversität und Heterogenität in der Sozialen Arbeit
S5: Fähigkeit zur Selbstreflexion in der Sozialen Arbeit
S6: Fähigkeit zur selbstregulierten Wissensaneignung in der Sozialen Arbeit |
Lernziele |
Die Studierenden
- setzen sich mit ihren Erwartungen an das Studium auseinander.
- können individuelle Entwicklungsziele für das Studium formulieren, reflektieren, dokumentieren, überprüfen und weiterentwickeln.
- reflektieren ihre Lebensbiografie.
- können die Bedeutung ihrer Selbst- und Fremdpositionierung erkennen, reflektieren und in gesamtgesellschaftliche Machtverhältnisse einordnen.
- können eigene und fremde Wert- und Normvorstellungen in gesamtgesellschaftliche Machtverhältnisse einordnen und selbstkritisch reflektieren.
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Lerninhalte (Abstract) |
In diesem Modul setzen sich Studierende mit der Frage auseinander, wie sie sich in ihrem Studium zu einer Fachperson der Sozialen Arbeit entwickeln können. Nach der gemeinsamen Klärung von Fragen zum Studiumsablauf und zur Studiumsgestaltung, formulieren die Studierenden individuelle Entwicklungsziele und erarbeiten spezifische Strategien, um diese Ziele zu erreichen. Dies geschieht in der Auseinandersetzung mit der individuellen Lebensbiografie. Diese Auseinandersetzung erfolgt durch eine theoretisch fundierte und praktisch angeleitete Reflexion gesellschaftlicher Positionierungen. Anhand einer Einführung in die Grundsätze des Professionsverständnis Sozialer Arbeit der International Federation of Social Workers (2004; 2014) und in damit einhergehende Ansätze der machtkritischen Bildung und Sozialen Arbeit setzen sich die Studierenden mit ihren eigenen und mit gesellschaftlichen Norm- und Wertvorstellungen auseinander. Sie reflektieren diese mit Blick auf ihre eigene soziale Positionierung und die ihres Gegenübers. Dadurch lernen die Studierende in ihrer künftigen Rolle als Fachperson der Sozialen Arbeit, soziale Settings mit kritischem Blick auf Machtverhältnisse zu lesen und reflektieren. Dies bildet eine gesamtgesellschaftliche Rahmung der in diesem Modul angeregten, sowohl auf lebensbiografischen als auch auf berufspraktischen Erfahrungen basierenden individuellen Lern- und Verlernprozesse. Selbstreflexion, Offenheit und Kritikfähigkeit sowie Perspektivenübernahme werden kontinuierlich und prozesshaft gefördert. In diesem Prozess werden die Studierenden in Form des coachenden Lehrens, kollegialer Beratung von ihren Peers sowie in Coachinggesprächen von ihrer Studienbegleitung begleitet. |
Lehr- und Lernformen |
Präsenzunterricht; kollegiale Beratung in Lernpartner:innenschaften; coachendes Lehren; individuelles Coachinggespräch mit Studienbegleitung |
Leistungsnachweis(e) |
Präsenzpflichtige Lehrveranstaltungen; Coachinggespräch |
Bibliografie |
AvenirSocial (2010). Berufskodex Soziale Arbeit Schweiz. Ein
AvenirSocial (2014). Berufsbild der Professionellen Sozialer
AvenirSocial (2021). Rassistische Diskriminierung und
International Federation of Social Workers (2014). Global
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Erforderliche Vorkenntnisse,
Modul(e) |
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Anschlussmodul(e) |
Module 11, 18 und 19 |
Bemerkungen |
Dieses Portfoliomodul dient der praxisbezogenen Ausbildung und kann sich deshalb – z.B. je nach Zeitplanung des individuellen Coachinggesprächs – über den Zeitrahmen des laufenden Semesters hinaus erstrecken. |