s.BA.SA.P-PROF-0.15HS (15 Professionalisierung und Theorien der Sozialen Arbeit) 
Modul: 15 Professionalisierung und Theorien der Sozialen Arbeit
Diese Information wurde generiert am: 24.07.2024
Nr.
s.BA.SA.P-PROF-0.15HS
Bezeichnung
15 Professionalisierung und Theorien der Sozialen Arbeit
Veranstalter
SB Bachelor
Credits
4
Unterrichtssprache
Deutsch

Beschreibung

Version: 14.0 gültig ab 01.08.2024
Fachbereich Departement Soziale Arbeit
Studiengang Bachelor in Sozialer Arbeit
Modulniveau Basic
Modultyp Core
Angebot Herbst- und Frühlingssemester
Workload (in Stunden)
Kontaktstudium 36                                        
Begleitetes Selbststudium 36
Autonomes Selbststudium 48
Gesamt 120
Verantwortliche Ansprechperson
Telefon / E-Mail
Dr. phil. Manuela Käppeli
+41 58 934 89 58 / manuela.kaeppeli@zhaw.ch 
Kompetenzen Fachwissen:
W3: Historische Entiwcklungen und Theorien der Sozialen Arbeit
W4: Soziale Probleme, sozialer Wandel und soziale Ungleichheit im Fokus Sozialer Arbeit
W8: Methoden und Handlungskonzepte der Sozialen Arbeit
W9: Erkenntnismöglichkeiten und Forschung in der Sozialen Arbeit
Fachkompetenz:
F1: Fähigkeit zur Reflexion verschiedener Wissensbestände der Sozialen Arbeit
F2: Fähigkeit zur Verwendung verschiedener Wissensbestände der Sozialen Arbeit
Methodenkompetenz:
M2: Fähigkeit zu wissenschaftlichem Arbeiten im Kontext Sozialer Arbeit
Sozial- und Selbstkompetenzen:
S5: Fähigkeit zur Selbstreflexion in der Sozialen Arbeit
Lernziele Die Studierenden
  • ​können zentrale Theorieansätze sowie Zugänge und deren Entwicklungslinien benennen und diese mit dem Theorie- und Professionsdiskurs Sozialer Arbeit in Bezug setzen. 
  • verfügen über vertiefte Kenntnisse zu einem der folgenden übergeordneten Theorieansätze Sozialer Arbeit: 
    • bildungs- und erziehungsorientierte Ansätze
    • systemische und gerechtigkeitsorientierte Ansätze
    • emanzipatorische, lebensweltliche und bewältigungsorientierte Ansätze
  • sind in der Lage, professionsspezifische Problemstellungen fundiert herzuleiten, daraus Fragen zu entwickeln und theoriebasiert Lösungswege zu entwerfen.
  • können praxisbezogene Probleme erkennen und theoretisch bearbeitbar machen sowie theoretische Ansätze handlungs- und institutionsbezogen reflektieren.
Lerninhalte (Abstract) Der Kurs 15.1 findet flankierend zu den Kursen 15.2, 15.3 und 15.4 statt, wobei der Kurs 15.1 über das ganze Semester läuft. Als roter Faden des Kurses 15.1 dient das systematische «In-Bezug-Setzen» der Theoriestränge mit der Disziplin- und Professionsentwicklung Sozialer Arbeit (Lambers, 2023, S. 286; Füssenhäuser, 2011, S. 1647–1649), wobei auf dieser Grundlage mithilfe von Vergleichsdimensionen konkrete Anknüpfungspunkte zu den jeweiligen Wahlpflichtkursen 15.2, 15.3 und 15.4 entstehen.

Die Studierenden befassen sich in den Kursen 15.2, 15.3 und 15.4 vertiefend mit einem der folgenden Theoriesträngen Sozialer Arbeit:
  • bildungs- und erziehungsorientierte Ansätze
  • systemische und gerechtigkeitsorientierte Ansätze
  • emanzipatorische, lebensweltliche und bewältigungsorientierte Ansätze
Lehr- und Lernformen Vorlesung / Lehrgespräch
Leistungsnachweis(e) Schriftliche Arbeit
Bibliografie Eichinger, U. & Smykalla, S. (2023). Mapping Theorien Sozialer
Arbeit – (Macht-)Kritische und konfliktorientierte Perspektive auf aktuelle Ordnungsversuche in Lehrbüchern. In M. Köttig, S. Kubisch & C. Spatscheck (Hrsg,), Geteiltes Wissen – Wissensentwicklungen in Disziplin und Profession Sozialer Arbeit (S. 79–90). Opladen: Barbara Budrich.
Füssenhäuser, Cornelia (2011). Theoriekonstruktion und
Positionen der Sozialen Arbeit. In H.U.Otto & H. Thiersch (Hrsg.), Handbuch Soziale Arbeit. Grundlagen der Sozialarbeit und Sozialpädagogik (S. 1646–1660) (4. Aufl.). München: Reinhardt.
Lambers, H. (2023). Theorien der Sozialen Arbeit: Ein
Kompendium und Vergleich (6. Aufl.). Opladen: Barbara Budrich.
Erforderliche Vorkenntnisse,
Modul(e)
Alle Module 2. Semester gemäss «Anhang Studienordnung für den Bachelorstudiengang Soziale Arbeit an der ZHAW» (Module 06 bis 11)
Anschlussmodul(e)  
Bemerkungen  



 

Hinweis

Kurs: 15.1 Professionalisierung in der Sozialen Arbeit
Nr.
s.BA.SA.P-PROF-1.15HS.G
Bezeichnung
15.1 Professionalisierung in der Sozialen Arbeit
Veranstalter
SB Bachelor
Unterrichtssprache
Deutsch

Beschreibung

Version: 15.0 gültig ab 01.08.2024
Fachbereich Departement Soziale Arbeit
Studiengang Bachelor in Sozialer Arbeit
Workload (in Stunden)
Kontaktstudium 16
Begleitetes Studium 20
Autonomes Studium 24
Gesamt 60                               
Verantwortliche Ansprechsperson
Telefon / E-Mail
Dr. phil. Manuela Käppeli
+41 58 934 89 58 / manuela.kaeppeli@zhaw.ch
Lernziele
Die Studierenden 
  • können unterschiedliche Theoriestränge mit der Disziplin- und Professionsentwicklung Sozialer Arbeit in Bezug setzen und Bezugsprobleme erkennen sowie erklären.
  • kennen vielfältige Professionsdiskurse Sozialer Arbeit und sind in der Lage, Theorieansätze Sozialer Arbeit darin zu verorten sowie anhand von Dimensionen zu vergleichen.
  • können Theorie- und Professionsdiskurse kritisch reflektieren, um Konsequenzen für die Professionsentwicklung sowie für fall- und handlungsfeldspezifische Handlungsoptionen herzuleiten.
  • können ihre eigene professionelle Identitätsentwicklung mit den verschiedenen Theorie- und Professionsdiskursen in Bezug setzen und daraus Folgen für das eigene Professionsverständnis herleiten.
Lerninhalte Es gibt eine Vielfalt an Theorienangeboten der Sozialen Arbeit, die grundsätzlich ein gemeinsames Grundverständnis hinsichtlich ihrer Funktion für die Praxis mitbringen: Sie liefern eine dem realen Geschehen folgende, aufklärende Bedeutung. Aufgrund dessen leisten die Theorien einen zentralen Beitrag zur Entwicklung der Disziplin Soziale Arbeit als Handlungswissenschaft und stellen ein Reflexions- und Orientierungsrahmen bereit. Konkret ermöglichen sie mehr oder weniger weit gefasste Handlungsziele (Winkler, 2021, S. 73–81). Theorien können vor diesem Hintergrund eine wissenschaftlich fundierte Orientierung und Identitätsentwicklung der Profession Sozialer Arbeit ermöglichen. Der Kurs 15.1 setzt bei diesen Überlegungen an und beschäftigt sich mit der Frage, was dies konkret für die Disziplin- und Professionsentwicklung heisst und wie sich dies in der Praxis äussert. Zudem geht der Kurs 15.1 der Frage nach, inwiefern Theorien der Sozialen Arbeit tatsächlich deren Identitätsbildung als Profession fördern und wie Fachpersonen vor diesem Hintergrund ihr Professionsverständnis schärfen sowie ihre professionelle Identität entwickeln können.

Der Kurs 15.1 findet parallel zu den Kursen 15.2, 15.3 und 15.4 statt und dient als verbindendes Element zwischen den Kursen, womit der Kurs 15.1 wichtige Grundlagen für das methodische Vorgehen für die Erarbeitung des Leistungsnachweises liefert. Im Fokus des Kurses steht die Disziplin- und Professionsentwicklung, wobei der Kurs die Verbindung zu den Theoriensträngen aufgezeigt und reflektiert. 
Lehr- und Lernformen Vorlesung / Lehrgespräch; Theorie-Praxis-Transfer
Bibliografie Borrmann, S. (2016). Warum braucht Soziale Arbeit
Theorien? Antwort auf eine basale Frage. In S. Borrman, C. Spatscheck, S. Pankofer, J. Sagebiel & B. Michel-Schwartze (Hrsg.), Die Wissenschaft Soziale Arbeit im Diskurs (S.17-30). Opladen: Barbara Budrich.
Epple, R. & Kersten, A. (2016). In der Sackgasse. Soziale
Arbeit zwischen Professionalität und Professionalismus. Schweizerische Zeitschrift für Soziale Arbeit (19-20), 107-131. 
Gahleitner, S; Cornel, H.; Völter, B. & Voss, S. (2020) (Hrsg.).
Professionsverständnisse in der Sozialen Arbeit. Weinheim: Beltz.
Lambers, H. (2023). Theorien der Sozialen Arbeit: Ein
Kompendium und Vergleich (6. Aufl.). Opladen: Barbara Budrich.
Spatscheck, C. (2023). Soziale Arbeit als Profession und
Disziplin. Aktuelle Herausforderungen und Anfragen an die Wissenschaft Soziale Arbeit. In M. Köttig, S. Kubisch & C. Spatscheck (Hrsg,), Geteiltes Wissen – Wissensentwicklungen in Disziplin und Profession Sozialer Arbeit (S. 39-54). Opladen: Barbara Budrich.
Winkler, M. (2021). Eine Theorie der Sozialpädagogik
(Neuaufl.). Stuttgart: Beltz Verlag.
Bemerkungen  

Hinweis

Kurs: 15.2 Bildungs- und erziehungsorientierte Theorieansätze Sozialer Arbeit
Nr.
s.BA.SA.P-PROF-2.15HS.G
Bezeichnung
15.2 Bildungs- und erziehungsorientierte Theorieansätze Sozialer Arbeit
Veranstalter
SB Bachelor
Unterrichtssprache
Deutsch

Beschreibung

Version: 12.0 gültig ab 01.08.2024
Fachbereich Departement Soziale Arbeit
Studiengang Bachelor in Sozialer Arbeit
Workload (in Stunden)
Kontaktstudium 20
Begleitetes Studium 16
Autonomes Studium 24
Gesamt 60                               
Verantwortliche Ansprechsperson
Telefon / E-Mail
Prof. Dr. Thomas Gabriel
+41 58 934 88 52 / thomas.gabriel@zhaw.ch
Lernziele Die Studierenden
  • können zentrale Begriffe und Konzepte der bildungs- und erziehungsorientierten Theorieansätze erläutern und auf Themenstellungen der Sozialen Arbeit reflektiert anwenden. 
  • ​können Handlungskonzepte einordnen, die mit den Theorieansätzen verbunden sind und vor dem Hintergrund der (eigenen) Praxis(erfahrung) erläutern.
  • können die mit den Theorieansätzen und Handlungskonzepten verbundenen Angebotsformen in Hinblick auf deren Wirkungsüberlegungen kritisch reflektierend darlegen.
Lerninhalte Der Kurs setzt sich mit den aktuellen erziehungs- und bildungsorientierten Theoriediskursen und deren Tradition und Bedeutung für fachliche Entwicklungen in der Sozialen Arbeit auseinander. Die Studierenden erarbeiten begriffs- und konzeptorientiert Theorieansätze und reflektieren die Bedeutung von Erziehung und Bildung zur Ausgestaltung von Angeboten der Sozialen Arbeit. Ein besonderer Fokus liegt auf den Praxisfeldern der Sozialen Arbeit, die auf Kinder, Jugendliche und ihre Familien zielen. In Ergänzung und im Wechselspiel mit den Inhalten des Kurses 15.1 werden die bildungs- und Erziehungsorientierten Theorien als «Werkzeugkoffer» verstanden, um konkrete Fragestellungen der Sozialen Arbeit zu bearbeiten und den Studierenden Deutungsangebote für eine wissenschaftlich reflektierte Identität zu vermitteln. Der Kurs ist so gestaltet, dass Vorlesungsanteile im Plenum, Coaching, Kleingruppen- und Plenumsdiskussionen sowie eigenständige Textlektüre der Studierenden im Wechselspiel miteinander stehen und sich gegenseitig bedingen.
Lehr- und Lernformen Vorlesung / Lehrgespräch / Theorie-Praxis Transfer
Bibliografie Gabriel, T. (2023), Partizipation – Eine historische Perspektive
auf Subjektorientierung und Objektivierung in der Kinder- und Jugendhilfe. In S. Eberitzsch, S. Keller, & J. Rohrbach (Hrsg.), Partizipation im stationären Erziehungshilfen. Perspektiven, Bedarfe und Konzepte in der Schweiz (S. 24-36). Beltz-Juventa: Weinheim und Basel.
Gabriel, T. & Tausendfreund, T. (2019). Partizipation aus
sozialpädagogischer Perspektive. Über die «Bereitschaft sich erziehen zu lassen». In D. Reimer (Hrsg.), Sozialpädagogische Blicke (S. 231–241). Weinheim: Beltz Juventa.
Müller, B. (2010). Bildung, Erziehung und Sozialisation als
Grundbegriffe der Kooperation von Schule und Jugendhilfe. In S. Ahmed & D. Höblich (Hrsg.), Theoriereflexionen zur Kooperation von Jugendhilfe und Schule. Brücken und Grenzgänge. Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren.
Walther, A. (2018). Erziehen und (sich) Bilden. In G.
Grasshoff, A. Renker & W. Schröer (Hrsg.), Soziale Arbeit. Eine elementare Einführung (S. 501–514). doi:10.1007/978-3-658-15666-4_34
Winkler, M. (2021). Eine Theorie der Sozialpädagogik.
Neuausgabe mit neuem Nachwort. Weinheim: Beltz-Juventa.
Bemerkungen  

Hinweis

Kurs: 15.3 Systemische und gerechtigkeitsorientierte Theorieansätze Sozialer Arbeit
Nr.
s.BA.SA.P-PROF-3.15HS.G
Bezeichnung
15.3 Systemische und gerechtigkeitsorientierte Theorieansätze Sozialer Arbeit
Veranstalter
SB Bachelor
Unterrichtssprache
Deutsch

Beschreibung

Version: 13.0 gültig ab 01.08.2024
Fachbereich Departement Soziale Arbeit
Studiengang Bachelor in Sozialer Arbeit
Workload (in Stunden)
Kontaktstudium 20
Begleitetes Studium 16
Autonomes Studium 24
Gesamt 60                               
Verantwortliche Ansprechsperson
Telefon / E-Mail
Dr. Samuel Keller
+41 58 934 88 64 / samuel.keller@zhaw.ch
Lernziele Die Studierenden
  • können zentrale Begriffe und Kernaussagen systemischer und gerechtigkeitsorientierter Theorieansätze erläutern und auf Thematiken Sozialer Arbeit reflektiert anwenden.
  • können Handlungskonzepte einordnen, die mit den Theorieansätzen verbunden sind und vor dem Hintergrund von (eigenen) Praxiserfahrungen erläutern.
  • können Problem- und Fragestellungen zu Angebots- und Interventionsformen Sozialer Arbeit mit den genannten Theorieansätzen verbinden und im Hinblick auf Zielüberlegungen und Wirkungszusammenhänge kritisch reflektieren.
Lerninhalte In diesem Kurs erarbeiten sich die Studierenden ein differenzierteres Verständnis zu systemtheoretisch und gerechtigkeitstheoretisch begründeter Sozialer Arbeit. Hierzu werden zunächst verschiedene systemtheoretische und gerechtigkeitstheoretische Zugänge zur Sozialen Arbeit begangen, diskutiert und untereinander verglichen. Davon ausgehend werden gemeinsam Fragen zu damit einhergehenden Selbstverständnissen sowie zu möglichen Folgen für die fachliche Rahmung und Ausgestaltung Sozialer Arbeit gestellt.
Ziel dieses Kurses ist es, Vorschläge für eine Soziale Arbeit, die sich in System- oder Gerechtigkeitstheorien begründet, kritisch zu prüfen. Diese Prüfung erfolgt, indem die Theorien als Grundlage für ein Argumentarium konkreter Problembearbeitungen aus Praxisfeldern genutzt werden. Daran anknüpfend werden auch Fragen nach Bedeutungen Sozialer Arbeit für Gesellschaft, Organisationen und Adressat:innen gestellt und auf dem Hintergrund der erarbeiteten Theorien besprochen. 
Hierfür werden sich im Kurs die nachfolgenden Settings entsprechend ergänzen: eigenständige Textlektüre, Kleingruppen- und Plenumsdiskussionen sowie Coaching.
Lehr- und Lernformen Vorlesung / Lehrgespräch
Bibliografie Kraus, B. (2019). Relationaler Konstruktivismus - Relationale
Soziale Arbeit. Von der systemisch-konstruktivistischen Lebensweltorientierung zu einer Relationalen Theorie Sozialer Arbeit. Weinheim/Basel: Beltz Juventa. 
Lambers, H. (2023). Theorien der Sozialen Arbeit. Ein
Kompendium und Vergleich (6. Aufl.). Opladen: Barbara Budrich.
Röh, D. (2013). Soziale Arbeit, Gerechtigkeit und das gute
Leben. Eine Handlungstheorie zur daseinsmächtigen Lebensführung. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften. 
Staub-Bernasconi, S. (2018). Soziale Arbeit als
Handlungswissenschaft. Soziale Arbeit auf dem Weg zu kritischer Professionalität. Opladen: Barbara Budrich.
Bemerkungen  

Hinweis

Kurs: 15.4 Emanzipatorische, lebensweltliche und bewältigungsorientierte Theorieansätze Sozialer Arbeit
Nr.
s.BA.SA.P-PROF-4.15HS.G
Bezeichnung
15.4 Emanzipatorische, lebensweltliche und bewältigungsorientierte Theorieansätze Sozialer Arbeit
Veranstalter
SB Bachelor
Unterrichtssprache
Deutsch

Beschreibung

Version: 13.0 gültig ab 01.08.2024
Fachbereich Departement Soziale Arbeit
Studiengang Bachelor in Sozialer Arbeit
Workload (in Stunden)
Kontaktstudium 20
Begleitetes Studium 16
Autonomes Studium 24
Gesamt 60                               
Verantwortliche Ansprechsperson
Telefon / E-Mail
Dr. Tim Tausendfreund
+41 58 934 85 13 / tim.tausendfreund@zhaw.ch
Lernziele Die Studierenden
  • können zentrale Begriffe und Kernaussagen emanzipatorischer und alltagsorientierter Theorieansätze erläutern und auf Thematiken Sozialer Arbeit reflektiert anwenden.
  • können Handlungskonzepte einordnen, die mit den Theorieansätzen verbunden sind und vor dem Hintergrund der (eigenen) Praxis(erfahrung) erläutern.
  • können die mit den Theorieansätzen und Handlungskonzepten verbundenen Angebots- und Interventionsformen im Hinblick auf Zielüberlegungen und Wirkungszusammenhänge kritisch reflektierend darlegen.
Lerninhalte In diesem Kurs vergegenwärtigen sich die Studierenden Inhalte aus dem Grundstudium an den Schnittpunkten von emanzipatorischen und alltagsorientierten Entwicklungslinien Sozialer Arbeit. Die Bedeutung für die Entwicklung und Ausgestaltung heutiger und zukünftiger Praxen Sozialer Arbeit wird in der anschliessenden weiterführenden Auseinandersetzung mit ausgewählten Grundbegriffen und Kernaussagen gemeinsam erarbeitet. Dabei werden die diskursmächtigen Theoriegebäude einer Lebensweltorientierung und Lebensbewältigung ebenso kritisch reflektiert wie heutzutage weniger etablierte Angebote emanzipatorischer Theorien. Ziel des Kurses ist es, flankierend zu den Verortungen in den Professionsdiskursen, den Studierenden erweiterte Zugänge zu unterschiedlichen Theorien und Theoriebausteinen zu eröffnen. Diese sollen für die vertiefte fachliche Auseinandersetzung genutzt werden können und reflektierend für die fachliche Identitätsentwicklung bei der Bearbeitung von praxisrelevanten Fragen wissenschaftsgeleitet eingebunden werden. Eigenständige Textarbeit, fachliche Inputs von Studierenden und Dozierenden, Diskussionen in Kleingruppen und im Plenum sowie Coachings beim Verfassen des Leistungsnachweises bieten dafür die Grundlage.
Lehr- und Lernformen Vorlesung / Lehrgespräch / Theorie-Praxis-Transfer
Bibliografie
Grunwald, K. & Thiersch, H. (2016). Praxishandbuch
Lebensweltorientierte Soziale Arbeit. Handlungszusammenhänge und Methoden in unterschiedlichen Arbeitsfeldern (3. Aufl.). Weinheim und Basel: Beltz Juventa.
Lambers, H. (2023). Theorien der Sozialen Arbeit. Ein
Kompendium und Vergleich (6. Aufl.). Opladen: Barbara Budrich.
Stecklina G., & Wienforth, J. (2020). Handbuch
Lebensbewältigung und Soziale Arbeit: Praxis, Theorie und Empirie. Weinheim: Beltz Juventa.

Hinweis