g.BA.PT.570.20HS (Praktikum 2) 
Modul: Praktikum 2
Diese Information wurde generiert am: 02.10.2022
Nr.
g.BA.PT.570.20HS
Bezeichnung
Praktikum 2
Leitung
Barbara Laube
Credits
23

Beschreibung

Version: 1.0 gültig ab 01.08.2022







 
Studiengang Physiotherapie
Modulgruppe  
Modultyp Pflichtmodul
Semester 5. Semester
Spezielles Studierende üben in Absprache eigenständig die ganzheitliche Berufshandlung aus.
Unterrichtssprache Deutsch
Gesamtarbeitszeit (h) 600
Kontaktstudium 80
Begleitetes Selbststudium 440
Autonomes Selbststudium 80
Voraussetzung BA.PT.470
Schwerpunkte in den Berufsrollen Als Schwerpunkte werden in diesem Modul die Berufsrollen Experte/Expertin, Kommunikator/in, Teamworker/in, Manager/in sowie Lehrende/r und Lernende/r ausgebildet. Mit kleinerem Fokus werden zusätzlich die Rollen Health Advocat und Professionsangehörige adressiert.
Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden
  • beziehen relevante medizinische Grundlagen sowie physiotherapiespezifische Handlungsgrundlagen in einfachen klinischen Situationen passend und korrekt ein.
  • untersuchen und behandeln Patientinnen und Patienten in einfachen klinischen Situationen nach den Prinzipien des Clinical Reasonings.
  • lehren, beraten und führen Patientinnen oder Patienten und das Patientensystem sowohl in der Befundaufnahme als auch in der Behandlung in einfachen klinischen Situationen adressatengerecht. Im Patientensystem sind Angehörige, begleitende und betreuende Personengruppen inkludiert.  
  • kommunizieren und gestalten Beziehungen personenzentriert. Sie kooperieren mit verschiedenen Anspruchsgruppen und in den Teams wirkungsorientiert.
  • halten die arbeitsrechtlichen Pflichten unter Berücksichtigung der geltenden Rahmenbedingungen und Vorgaben der Praktikumsinstitution ein. Sie übernehmen die Verantwortung für eine zuverlässige und effiziente Arbeitsorganisation.
  • entwickeln sich zu «Reflective practitioners». Sie reflektieren kontinuierlich sowie systematisch ihre Berufshandlungen in allen Kompetenzkategorien und leiten relevante Schlussfolgerungen ab. Die Studierenden tragen die Verantwortung für ihren Lernprozess.
Ziele Theoretisches Wissen
Die Studierenden
  • verknüpfen relevantes medizinisches Grundlagenwissen in klinischen Situationen korrekt.
  • beziehen medizinische Informationen passend ein.
  • analysieren klinische Situationen anhand des ICF-Modells, des bio-psycho-sozialen Modells und anderer Modelle nachvollziehbar.
  • begründen ihr Vorgehen anhand von Handlungsgrundlagen, Untersuchungs- und Behandlungsprinzipien, Konzepten und Modellen nachvollziehbar.
  • ordnen Zeichen und Symptome den klinischen Mustern korrekt zu.
  • beziehen aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und Guidelines in ihr Handeln ein.
  • begründen ihre Interaktion anhand psychologischer, soziologischer Theorien, Kommunikationsmodellen und ethischen Grundlagen sinnvoll und korrekt.
 
Befundaufnahme und Behandlung
Die Studierenden
  • berücksichtigen Vorsichtsmassnahmen und halten Kontraindikationen konsequent ein.
  • antizipieren und gestalten Patientenkontakte unter Einbezug klinischer Informationen sorgfältig und zielorientiert.
  • führen die Befundaufnahme hypothesengesteuert durch.
  • wenden Untersuchungstechniken korrekt, patienten- und situationsangepasst an.
  • erstellen auf der Grundlage der Befunddaten eine logisch abgeleitete und aussagekräftige physiotherapeutische Beurteilung, physiotherapeutische Diagnose und Prognose.
  • vereinbaren, gemeinsam mit der zu behandelnden Person, patientenzentrierte Behandlungsziele.
  • erstellen auf der Grundlage der physiotherapeutischen Beurteilung eine passende initiale und aktuelle Behandlungskonzeption.
  • wenden Behandlungstechniken korrekt, patienten- und situationsangepasst an.
  • führen die Behandlung wirksam, situationsangepasst und zielorientiert durch.
  • überprüfen regelmässig die Wirksamkeit des therapeutischen Handelns anhand relevanter Parameter und passen es bedarfsgerecht an.
  • setzen Hilfsmittel und Technologien angemessen und wirksam ein.
Patient Education
Die Studierenden
  • ermitteln den Schulungs- und Beratungsbedarf.
  • informieren über Relevantes adressatengerecht.
  • instruieren personenzentriert und zielorientiert.
  • setzen verschiedene Instruktionsformen zielorientiert ein.
  • überprüfen den Lernerfolg.
  • vereinbaren Beratungsinhalte adressatengerecht und zielorientiert.
  • gestalten Beratungssequenzen ressourcenorientiert.
  • unterstützen Patientinnen und Patienten bei Verhaltensänderungen in ihrer Selbstwirksamkeit und Adhärenz.
  • beziehen den kulturellen Hintergrund, Wertvorstellungen sowie weitere Kontextfaktoren der Patientinnen und Patienten ein.
  • führen, begleiten und motivieren Patientinnen und Patienten der Situation angepasst.
Soziale Interaktion
Die Studierenden
  • gestalten die Kommunikation mit verschiedenen Anspruchsgruppen wertschätzend und zielorientiert.
  • verwenden mit Health-Care-Professionals eine differenzierte Fachsprache.
  • reflektieren das eigene verbale und nonverbale Kommunikationsverhalten nachvollziehbar und passen dieses an.
  • geben angemessen Feedback und nehmen Feedback an.
  • gestalten mit Patientinnen bzw. Patienten und Angehörigen eine professionelle Beziehung.
  • reflektieren das eigene Nähe-Distanzverhalten nachvollziehbar und passen dieses an.
  • gestalten die Zusammenarbeit mit Health-Care-Professionals, innerhalb des Teams und mit anderen Studierenden anspruchsgruppenorientiert.
  • gehen bei Problemen lösungsorientiert vor.
  • handeln in Konfliktsituationen konstruktiv.
Arbeitsgestaltung
Die Studierenden
  • halten die arbeitsrechtlichen Pflichten sowie die institutionellen Weisungen ein.
  • führen Arbeiten engagiert aus und handeln gegenüber der Praktikumsinstitution loyal.
  • dokumentieren den Behandlungsverlauf zuverlässig.
  • führen die Leistungs- und Arbeitszeiterfassung korrekt aus.
  • übernehmen Verantwortung für eine sorgfältige Ausführung ihrer Tätigkeiten und handeln im Interesse des Teams.
  • gehen mit persönlichen Ressourcen sorgfältig um.
  • erstellen eigenverantwortlich eine effiziente Tages- und Wochenplanung.
  • erstellen aussagekräftige und adressatengerechte Berichte.
  • gestalten das Ein- und Austrittsmanagement bedarfsgerecht.
Reflexion und Lernen
Die Studierenden
  • reflektieren kontinuierlich ihr Handeln, ziehen relevante Rückschlüsse und passen entsprechend das weitere Lernen und Handeln an.
  • reflektieren strukturiert und verwenden Reflexionsmodelle.
  • formulieren und dokumentieren Erkenntnisse aus ihren Reflexionsprozessen und integrieren diese in das weitere Handeln.
  • schätzen sich realistisch ein und formulieren erreichbare Lernziele inklusive Lernplanung.
  • engagieren sich für die Erreichung der individuellen Lernziele und der Praktikumsziele.
  • entwickeln zum Lernverhalten passende Lernstrategien und nutzen Lernsituationen effektiv.
  • berücksichtigen Empfehlungen und nutzen Feedback.
  • entwickeln ihre Kompetenzen eigenverantwortlich, engagiert und mit geeigneten Massnahmen weiter.
Lerninhalte Behandlung von Patienten/Patientinnen in den klinischen Fachbereichen
  • Rheumatologie
  • Chirurgie
  • Orthopädie
  • Innere Medizin, inkl. Gynäkologie
  • Geriatrie/ Akutgeriatrie
  • Pädiatrie (ohne Neuropädiatrie)
Die Einsätze erfolgen in folgenden Institutionen
  • Akutspital
  • Rehabilitationsklinik
  • Pflegezentrum
  • Privatpraxis
Leistungsnachweis Formative Verlaufsbeurteilung in der Hälfte der Praktikumszeit.
Summative Verlaufsbeurteilung über die gesamte Praktikumszeit.
Die Anwesenheitszeit von 85% muss erreicht sein.
 
Bewertung Note
Nachprüfung / Nachbesserung keine
Kurs: Praktikum 2
Nr.
g.BA.PT.570.20HS.P
Bezeichnung
Praktikum 2

Hinweis

  • Für das Stichdatum 01.08.2022 ist kein Modulbeschreibungstext im System verfügbar.