s.MA.SA.DK2.19HS (Soziale Kontrolle und Strafen) 
Modul: Soziale Kontrolle und Strafen
Diese Information wurde generiert am: 18.01.2021
Nr.
s.MA.SA.DK2.19HS
Bezeichnung
Soziale Kontrolle und Strafen

Hinweis

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Kurs: Soziale Kontrolle und Strafen
Nr.
s.MA.SA.DK2.19HS.V
Bezeichnung
Soziale Kontrolle und Strafen
Veranstalter
SM Master Social Work
Unterrichtssprache
Deutsch
Status
Aktiv

Beschreibung

Version: 1.0 gültig ab 01.02.2020
Modultitel / Abkürzung Soziale Kontrolle und Strafen / DK2                                                                                    
Art des Modules Profilbildungsmodul, Wahlpflichtmodul
ECTS 3 ECTS-Credits (Workload: 90 Stunden)
Workload Kontaktstudium: 24 Stunden
Selbststudium: 66 Stunden
Inhalt Das Modul Soziale Kontrolle und Strafen widmet sich der sozialen Kontrolle von abweichendem und kriminellem Verhalten auf institutioneller und gesamtgesellschaftlicher Ebene. In historischer Perspektive wird zunächst die Entwicklung des Strafens aufgezeigt sowie grundlegende Theorien sozialer Kontrolle vermittelt. Weiterhin werden Grundzüge und Grundphilosophie des schweizerischen Sanktionensystems dargelegt. Weitere Elemente des Moduls bestehen in einem internationalen Vergleich von Strafsystemen und Einstellungen in der Bevölkerung zum Strafen. Beschäftigt wird sich nicht zuletzt mit aktuellen politischen und medialen Strafdiskursen in der Schweiz, wobei auch Positionen der Sozialen Arbeit zum Themenfeld beleuchtet und diskutiert werden. Zentrales Ziel des Moduls besteht darin, Studierenden die Grundlagen zu vermitteln, sich im kontroversen Diskurs zum Strafen positionieren zu können.
Erforderliche Vorkenntnisse Darf zu jedem Zeitpunkt im Studium belegt werden
Verantwortliche Ansprechpersonen Patrik Manzoni (MV), patrik.manzoni@zhaw.ch
Dirk Baier, dirk.baier@zhaw.ch
Kompetenzen Dialogische Praxis- und Wissensentwicklung:
- Komplexe Aufgaben, soziale Themen, Problem- und Fragestellungen unter Einbezug verschiedener Perspektiven und aktueller Entwicklungen systematisch bearbeiten

Analyse- und Forschungskompetenz:
- Forschungsdesign und -ergebnisse kritisch hinterfragen und adressat/-innenspezifisch diskutieren

Theorie- und Methodenkompetenz:
- Professions- und disziplinrelevante Theorien kennen, analysieren, kritisch reflektieren und zur Weiterentwicklung und Positionierung der Sozialen Arbeit nutzen
- sich am nationalen und internationalen Fachdiskurs orientieren und beteiligen sowie damit verbundene unterschiedliche Perspektiven und Bewertungen einordnen
Leistungsnachweis Art des Leistungsnachweises:
- Der Leistungsnachweis besteht in einer schriftlichen Einzelarbeit und deren Präsentation (Freitagnachmittag, KW 21)

Bewertung des Leistungsnachweises:
Note
Literatur Kunz, K.-L. & Singelnstein, T. (2016). Kriminologie (7. Aufl.). Stuttgart: Haupt.

Oberwittler, D. (2012). Kriminalität und Delinquenz als soziales Problem. In G. Albrecht & A. Groenemeyer (Hrsg.), Handbuch soziale Probleme. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, S. 772-860.

Singelnstein, T. & Stolle, P. (2008). Die Sicherheitsgesellschaft. Soziale Kontrolle im 21. Jahrhundert (2. Aufl.). Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.

Van Kesteren, J. (2009). Public Attitudes and Sentencing Policies Across the World. European Journal on Criminal Policy and Research, Vol.15, Issue 1–2, pp 25–46.

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