s.MA.SA.VGT2.19HS (Vulnerabilität im späteren Lebensverlauf) 
Modul: Vulnerabilität im späteren Lebensverlauf
Diese Information wurde generiert am: 18.01.2021
Nr.
s.MA.SA.VGT2.19HS
Bezeichnung
Vulnerabilität im späteren Lebensverlauf

Hinweis

  • Für das Stichdatum 18.01.2021 ist kein Modulbeschreibungstext im System verfügbar.
Kurs: Vulnerabilität im späteren Lebensverlauf
Nr.
s.MA.SA.VGT2.19HS.V
Bezeichnung
Vulnerabilität im späteren Lebensverlauf
Veranstalter
SM Master Social Work
Unterrichtssprache
Deutsch
Status
Aktiv

Beschreibung

Version: 1.0 gültig ab 01.02.2020
Modultitel / Abkürzung Vulnerabilität im späteren Lebensverlauf / VGT2                                                                                           
Art des Modules Profilbildungsmodul, Wahlpflichtmodul
ECTS 3 ECTS-Credits (Workload: 90 Stunden)
Workload Kontaktstudium: 24 Stunden
Selbststudium: 66 Stunden
Inhalt In dem Modul werden Fragestellungen im Zusammenhang mit dem späteren Lebensverlauf untersucht. Dazu gehören beispielsweise der Jobverlust im fortgeschrittenen Erwerbsalter, Gender- und Stratifizierungsdynamiken bei der Altersarmut oder das Altwerden für Menschen mit einem Migrationshintergrund. Konzeptionell steht der Begriff «Vulnerabilität» im Zentrum. Den Ausgangspunkt bildet eine interdisziplinäre und auf den Lebenslauf ausgerichtete Definition von Vulnerabilität, die es möglich macht, der Komplexität der Fragestellungen zu begegnen. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Biographie und den Lebensverläufen von Personen und wie diese sowohl eine Ressource als auch ein Risikofaktor in einer Lebenssituation sein können. In diesem Zusammenhang werden die unterschiedlichen Ansätze der deutschen und angelsächsischen Lebenslaufsoziologie thematisiert. Diskutiert wird, wie sich die Biographien der Menschen in westlichen Industriestaaten im Verlauf des 20. Jahrhunderts von stark standardisierten «Norm-Biographien» zu individualisierten und weitgehend unvorhersehbaren Lebensläufen entwickelten und welche Auswirkungen dies auf Vulnerabilität im späteren Lebensverlauf hat. Ziel des Moduls ist es, anhand von Fallbeispielen Verknüpfungen zwischen den bisher im Studium erlernten Theorien und den gestreiften Disziplinen herzustellen. Die Soziale Arbeit soll somit im Kontext von sich ständig wandelnden, komplexen gesellschaftlichen und individuellen Dynamiken verstanden werden.
Erforderliche Vorkenntnisse Darf zu jedem Zeitpunkt im Studium belegt werden
Verantwortliche Ansprechperson Rainer Gabriel (MV), rainer.gabriel@zhaw.ch
Kompetenzen Analyse- und Forschungskompetenz:
- Wissenschaftstheorien und Methodologien in ihrer Bedeutung für die Anwendung verschiedener Forschungsansätze verstehen und ihre Umsetzung in Forschungsdesigns erkennen
- Forschungsdesign und -ergebnisse kritisch hinterfragen und adressat/-innenspezifisch diskutieren

Theorie- und Methodenkompetenz:
- Professions- und disziplinrelevante Theorien kennen, analysieren, kritisch reflektieren und zur Weiterentwicklung und Positionierung der Sozialen Arbeit nutzen
- sich am nationalen und internationalen Fachdiskurs orientieren und beteiligen sowie damit verbundene unterschiedliche Perspektiven und Bewertungen einordnen
Leistungsnachweis Art des Leistungsnachweises:
- Der Leistungsnachweis besteht aus Lernkontrollen während dem Semester (am Ende des Kontaktstudiums) und einer schriftlichen Arbeit

Bewertung des Leistungsnachweises:
Note
Literatur Mayer, K. U. & Diewald, M. (2007). Die Institutionalisierung von Lebensverläufen. In J. Brandtstädter & U. Lindenberger (Hrsg.), Entwicklungspsychologie der Lebensspanne (S. 510–539).

Pilgram, A. & Seifert, K. (2009). Leben mit wenig Spielraum. Zürich: Pro Senectute Schweiz.

Settersten, R. A. & Angel, J. L. (2011). Handbook of Sociology of Aging. New York: Springer Science & Business Media.

Spini, D., Bernardi, L. & Oris, M. (2017). Toward a life course framework for studying vulnerability. Research in Human Development, 14(1), 5–25.

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