s.MA.SA.KJF2.19HS (Transitionen im Lebenslauf) 
Modul: Transitionen im Lebenslauf
Diese Information wurde generiert am: 18.01.2021
Nr.
s.MA.SA.KJF2.19HS
Bezeichnung
Transitionen im Lebenslauf

Hinweis

  • Für das Stichdatum 18.01.2021 ist kein Modulbeschreibungstext im System verfügbar.
Kurs: Transitionen im Lebenslauf
Nr.
s.MA.SA.KJF2.19HS.V
Bezeichnung
Transitionen im Lebenslauf
Veranstalter
SM Master Social Work
Unterrichtssprache
Deutsch
Status
Aktiv

Beschreibung

Version: 1.0 gültig ab 01.02.2020
Modultitel / Abkürzung Transitionen im Lebenslauf / KJF2                                                                                 
Art des Modules Profilbildungsmodul, Wahlpflichtmodul
ECTS 3 ECTS-Credits (Workload: 90 Stunden)
Workload Kontaktstudium: 24 Stunden
Selbststudium: 66 Stunden
Inhalt Im Modul wird der Fokus auf unterschiedliche Übergänge im Lebensverlauf gerichtet. Welche Relevanz verschiedene Übergänge für die individuelle Biographie haben und wie sie bewältigt werden, ist u.a. abhängig von der Lebenslage des Individuums. Im Modul steht deshalb die Frage im Zentrum, wie die Soziale Arbeit Transitionen begleiten kann und wodurch sich eine an den Bedürfnissen der Adressat*innen orientierte Übergangsbegleitung auszeichnet. Aufbauend auf die Auseinandersetzung mit zentralen Begriffen und theoretischen Konzepten (z.B. Lebenslauf, Biographie, Transition) werden ausgewählte, biographisch bedeutsame Übergänge in der Kindheit, in der Jugend sowie im Erwachsenenalter vertieft behandelt. Thematisiert werden allgemeine Merkmale des Übergangs und insbesondere damit verbundene Herausforderungen für spezifische Adressat*innen (z. B. für Heim- und Pflegekinder). Zudem werden Spannungsfelder sowie konkrete Konsequenzen für die Soziale Arbeit aufgezeigt. Bezugnehmend auf aktuelle Studien werden weiter methodologische, methodische und forschungsethische Aspekte in der Biographie- und Übergangsforschung diskutiert.
Erforderliche Vorkenntnisse Darf zu jedem Zeitpunkt im Studium belegt werden
Verantwortliche Ansprechpersonen Renate Stohler (MV), renate.stohler@zhaw.ch
Samuel Keller, samuel.keller@zhaw.ch
Kompetenzen Dialogische Praxis- und Wissensentwicklung:
- Erfahrungs-, Handlungs- und wissenschaftliches Wissen analysieren, beurteilen und nutzen sowie dialogisch – unter Einbezug verschiedener Stakeholder – adressat/-innengerecht weiterentwickeln
- Prozesse – bezogen auf Projekt, Fall oder Intervention – leiten, gestalten und evaluieren

Analyse- und Forschungskompetenz:
- Bestehende Wissensbestände multiperspektivisch analysieren und systematisch in die Berufs- und Forschungspraxis überführen
Leistungsnachweis Art des Leistungsnachweises:
- Schriftliche Einzelarbeit (Abgabe Ende KW 23). Die Arbeit ist prozessual angelegt und ist mit Aufträgen im Rahmen des begleiteten Selbststudiums verknüpft.

Bewertung des Leistungsnachweises:
Note
Literatur Gabriel, T. & Keller, S. (2015). Krisen und Transitionen im Lebenslauf. In A. M. Riedi, M. Zwilling, M. Meier Kressig, P. Benz Bartoletta & D. Aebi Zindel (Hrsg.), Handbuch Sozialwesen Schweiz (S. 47-59). Bern: Haupt.

Griebel, W. & Niesel, R. (2013). Übergänge verstehen und begleiten. Transitionen in der Bildungslaufbahn von Kindern (2. Aufl.). Berlin: Cornelsen Scriptor.

Rosenthal, G. (1995): Erlebte und erzählte Lebensgeschichte. Gestalt und Struktur biographischer Selbstbeschreibungen. Frankfurt a. M.: Campus.

Sievers, B., Thomas, S. & Zeller, M. (2015). Jugendhilfe - und dann? Zur Gestaltung der Übergänge junger Erwachsener aus stationären Erziehungshilfen: Ein Arbeitsbuch. Frankfurt a. M: Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen.

Stauber, B. & Walther, A. (2016). Lebensweltorientierung in der Gestaltung biografischer Übergänge. In K. Grunwald & H. Thiersch (Hrsg.), Praxishandbuch Lebensweltorientierte Soziale Arbeit (S. 559–570). Weinheim: Beltz Juventa.

Hinweis