s.BA.SA.P-BDEZ-0.14FS (14 Bildung und Erziehung) 
Modul: 14 Bildung und Erziehung
Diese Information wurde generiert am: 25.09.2021
Nr.
s.BA.SA.P-BDEZ-0.14FS
Bezeichnung
14 Bildung und Erziehung
Veranstalter
SB Bachelor
Credits
4
Unterrichtssprache
Deutsch

Beschreibung

Version: 13.0 gültig ab 01.02.2021
Fachbereich Departement Soziale Arbeit
Studiengang Bachelor in Sozialer Arbeit
Modulniveau Basic
Modultyp Core
Angebot Herbst- und Frühlingssemester
Workload (in Stunden)
Kontaktstudium 40                                        
Begleitetes Selbststudium 36
Autonomes Selbststudium 44
Gesamt 120
Verantwortliche Ansprechperson
Telefon / E-Mail
Weitere Dozierende
Franziska Widmer, lic. phil. I
+41 58 934 88 14 / franziska.widmer@zhaw.ch
Kompetenzen Fachkompetenz:
F4: Wissen über soziale Probleme, sozialen Wandel und soziale Ungleichheit
F6: Wissen über Entwicklungs-, Sozialisations-, Bildungs- und
Lernprozesse
Lernziele Die Studierenden
  • sind in der Lage, relevante theoretische Grundlagen von Bildung und Erziehung zu erläutern
  • sind in der Lage, die Bedeutung und relevante Aspekte der Begriffe Bildung und Erziehung bezogen auf Soziale Arbeit zu formulieren und mit alternativen Begriffsverwendungen zu vergleichen
  • sind fähig, die aktuellen bildungspolitischen Debatten zum Thema Chancengerechtigkeit kritisch zu reflektieren
  • diskutieren Zuschreibungsprozesse in der Kinder- und Jugendhilfe sowie im Bildungssystem und würdigen kritisch ihre (z.B. biographische) Wirkungen und Konsequenzen (u.a. Labeling Approach)
  • erhalten Zugang und Einblick in aktuelle, laufende oder kürzlich abgeschlossene Forschungsprojekte des Departementes Soziale Arbeit mit einem thematischen Bezug zu Bildung und Erziehung
  • können pädagogische Spannungsfelder und Antinomien mit ihrem Bezug zur pädagogischen Beziehung darlegen
  • können ausgewählte fachliche Diskussionspunkte und Kontroversen in der Sozialpädagogik darlegen und fachlich begründete Position beziehen
  • sind in der Lage und bereit, ihre eigenen erziehungs- und bildungsbezogenen Erfahrungen auf dem Hintergrund des neuen Fachwissens kritisch zu reflektieren
  • können einige der relevanten Aspekte des gegenwärtigen Wandels der gesellschaftlichen Vorstellung früher Kindheit beschreiben und eine fachlich begründete Analyse der Folgen darstellen
  • können ausgewählte Aspekte der internationalen Entwicklung des Diskurses zu Bildung und Erziehung in der frühen Kindheit darlegen.
Lerninhalte (Abstract) Im Modul 14 steht die Auseinandersetzung mit Grundfragen von Bildung und Erziehung in sozialpädagogischer Perspektive im Zentrum. Nach der Einführung der für die (Sozial)-Pädagogik grundlegenden Begriffe Bildung und Erziehung folgt die Beschäftigung mit Fragen der Chancengerechtigkeit und Zuschreibungsprozesse im Bildungssystem.
Danach werden pädagogische Antinomien im Hinblick auf Erziehung besprochen und mit dem neuen Feld der Early Childhood Education in nationaler und internationaler Perspektive der Bogen zu Chancengerechtigkeit geschlossen. Zusätzlich stehen Lehrveranstaltungen zur Verfügung, in die Einblick in laufende oder kürzlich abgeschlossene Forschungsprojekte des Departements mit einem thematischen Bezug zu Erziehung und Bildung gegeben wird.
Lehr- und Lernformen Vorlesung / Lehrgespräch
Leistungsnachweis(e) Prüfung schriftlich Einzel
Bibliografie Siehe Kurse
Erforderliche Vorkenntnisse,
Modul(e)
Alle Module 2. Semester gemäss „Anhang Studienordnung für den Bachelorstudiengang Soziale Arbeit an der ZHAW“ (Module 06 bis 11)
Anschlussmodul(e)  
Bemerkungen  



 

Hinweis

Kurs: 14.1 Konzeptionelle Zugänge: Bildung und Erziehung im Überblick
Nr.
s.BA.SA.P-BDEZ-1.14FS.G
Bezeichnung
14.1 Konzeptionelle Zugänge: Bildung und Erziehung im Überblick
Veranstalter
SB Bachelor
Unterrichtssprache
Deutsch

Beschreibung

Version: 14.0 gültig ab 01.08.2021
Fachbereich Departement Soziale Arbeit
Studiengang Bachelor in Sozialer Arbeit
Workload (in Stunden)
Kontaktstudium 20
Begleitetes Studium 18
Autonomes Studium 22
Gesamt 60                           
Verantwortliche Ansprechsperson
Telefon / E-Mail
Weitere Dozierende
Andrea Scholian
058 934 85 10 / andrea.scholian@zhaw.ch
Lernziele Die Studierenden
  • sind in der Lage, relevante theoretische Grundlagen zu den Themen Chancengerechtigkeit, Chancengleichheit und Bildung zu erläutern.
  • sind fähig, die aktuellen bildungspolitischen Debatten zum Thema Chancengerechtigkeit kritisch zu reflektieren.
  • können einen Bezug von der Debatte um Chancengerechtigkeit und Bildung zur Sozialen Arbeit herstellen und diesen darlegen.
  • diskutieren Zuschreibungsprozesse in der Sozialen Arbeit sowie im Bildungssystem und würdigen kritisch ihre (z.B. biographische) Wirkungen und Konsequenzen.
  • erhalten Einblick in laufende oder abgeschlossene Forschungsprojekte des Departements Soziale Arbeit mit thematischem Bezug zu Bildung und Erziehung.
Lerninhalte Nach einer Einführung in den Diskurs Chancengerechtigkeit und Bildung in der Schweiz anhand von Studienergebnissen, wird der Bezug zur Sozialen Arbeit hergestellt und diskutiert. Zudem werden Zuschreibungsprozesse in der Sozialen Arbeit sowie im Bildungssystem mit ihren Wirkungen für Betroffene kritisch diskutiert und reflektiert. Weiter steht im Kurs ausreichend Zeit zur Verfügung, um Einblicke in laufende oder abgeschlossene Forschungsprojekte zu erhalten, die in der sozialarbeiterischen Praxis im Bereich Bildung und „Equity“ von Relevanz sind.
Lehr- und Lernformen Vorlesung / Lehrgespräch
Bibliografie Andresen, S. (2010). Bildungsmotivation in bildungsfernen
Gruppen und Schichten. In G. Quenzel & K. Hurrelmann (Hrsg.), Bildungsverlierer. Neue Ungleichheiten (S. 499-516). Wiesbaden: VS Verlag.
Haenni, H. A. (2015). Equity – Diskriminierung und
Chancengerechtigkeit im Bildungswesen. Migrationshintergrund und soziale Herkunft im Fokus. Bern: Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren. 
Lamp, F. (2010). Differenzsensible Soziale Arbeit – 
Differenz als Ausgangspunkt sozialpädagogischer Fallbetrachtung. In F. Kessl & M. Plösser (Hrsg.), Differenzierung, Normalisierung, Andersheit. Wiesba-den: Verlag für Sozialwissenschaften. S. 201-217.
Rauschenbach, T. (2009). Bildung – eine ambivalente
Herausforderung für die Soziale Arbeit. Soziale Passagen 1, 209–225.
SKBF (2018): Bildungsbericht Schweiz 2018. Aarau:
Schweizerische Koordinationsstelle für Bildungsforschung.
Bemerkungen  

Hinweis

Kurs: 14.2 Chancengleichheit: Bildung, Erziehung und Betreuung im Frühbereich
Nr.
s.BA.SA.P-BDEZ-2.14FS.G
Bezeichnung
14.2 Chancengleichheit: Bildung, Erziehung und Betreuung im Frühbereich
Veranstalter
SB Bachelor
Unterrichtssprache
Deutsch

Beschreibung

Version: 11.0 gültig ab 01.08.2019
Fachbereich Departement Soziale Arbeit
Studiengang Bachelor in Sozialer Arbeit
Workload (in Stunden)
Kontaktstudium 20
Begleitetes Studium 18
Autonomes Studium 22
Gesamt 60                           
Verantwortliche Ansprechsperson
Telefon / E-Mail
Weitere Dozierende
Franziska Widmer, lic. phil. I
+41 58 934 88 14 / franziska.widmer@zhaw.ch
Lernziele Die Studierenden
  • sind in der Lage, relevante theoretische Grundlagen von Erziehung und Lernen zu erläutern
  • sind fähig, die Bedeutung und relevante Aspekte der Begriffe Erziehung und Lernen bezogen für Soziale Arbeit zu formulieren und mit alternativen Begriffsverwendungen zu vergleichen
  • können pädagogische Spannungsfelder und Antinomien mit ihrem Bezug zur pädagogischen Beziehung darlegen
  • können ausgewählte fachliche Diskussionspunkte und Kontroversen in der Sozialpädagogik darlegen und fachlich begründete Position beziehen
  • sind in der Lage und bereit, ihre eigenen erziehungs- und bildungsbezogenen Erfahrungen auf dem Hintergrund des neuen Fachwissens kritisch zu reflektieren
  • können einige der relevanten Aspekte des gegenwärtigen Wandels der gesellschaftlichen Vorstellung früher Kindheit beschreiben und eine fachlich begründete Analyse der Folgen darstellen
  • können ausgewählte Aspekte der internationalen Entwicklung des Diskurses zu Bildung und Erziehung in der frühen Kindheit darlegen.
Lerninhalte Die Studierenden setzen sich zunächst mit Voraussetzungen und Grundlagen von Erziehung und Bildung auseinander, lernen zentrale pädagogische Antinomien kennen und erarbeiten einen zeitgemässen Erziehungsbegriff. Anhand pädagogischer Konzepte und konkreter Interventionen beschäftigen sie sich ferner mit Kernfragen (sozial-) pädagogischen Handelns und verdichten diese Erkenntnisse zu einer "Theorie pädagogischen Handelns“. Ferner lernen sie aktuelle pädagogische Handlungsansätze und Herausforderungen kennen und reflektieren eigene pädagogische Erfahrungen wie auch ihre eigene Haltung in (sozial-)pädagogischen Situationen. Gegenwärtig wandelt sich die Vorstellung früher Kindheit. Diese Wandlungsprozesse stehen mit der Frage nach Voraussetzungen von Bildung und Erziehung unter dem Primat der Verbesserung von Chancengerechtigkeit für benachteiligte Familien im Vordergrund. Die Studierenden lernen nationale und internationale Ansätze von „Early Childhood Education“ kennen.
Lehr- und Lernformen Vorlesung / Lehrgespräch
Bibliografie Combe, A. & Helsper, W. (1996). Pädagogische
Professionalität. Frankfurt: Suhrkamp.
Müller, B. (2012). Professionell helfen: Was das ist und wie
man das lernt. Ibbenbühren: Münstermann Verlag.
Stamm, M. & Edelmann, D. (2013). Handbuch frühkindliche
Bildungsforschung. Wiesbaden: Springer VS.
Swiniarski, L. B. (2014). World Class initiatives and Practices
in Early Education. Moving forward in a global age. Dordrecht, Heidelberg, New York, London: Springer.
Bemerkungen  

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