s.MA.SA.DPW.19HS (Dialogische Praxis- und Wissensentwicklung) 
Modul: Dialogische Praxis- und Wissensentwicklung
Diese Information wurde generiert am: 18.01.2021
Nr.
s.MA.SA.DPW.19HS
Bezeichnung
Dialogische Praxis- und Wissensentwicklung

Hinweis

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Kurs: Dialogische Praxis- und Wissensentwicklung
Nr.
s.MA.SA.DPW.19HS.V
Bezeichnung
Dialogische Praxis- und Wissensentwicklung
Veranstalter
SM Master Social Work
Unterrichtssprache
Deutsch
Status
Aktiv

Beschreibung

Version: 3.0 gültig ab 01.08.2020
Modultitel / Abkürzung Dialogische Praxis- und Wissensentwicklung / DPW                                             
Art des Modules Grundlagenmodul, Pflichtmodul
ECTS 3 ECTS Credits
Sprache Deutsch
Angebot Herbst- und Frühlingssemester
Workload Kontaktstudium: 24 Stunden
Selbststudium: 66 Stunden
Inhalt Dialogische Praxis- und Wissensentwicklung knüpft an den Fachdiskurs zur Wissensproduktion und -konsumption an. Das Modul fokussiert speziell auf die Praxis- und Wissensentwicklung im Rahmen von Projekten, um nachhaltige und zukunftsweisende Antworten auf soziale Fragestellungen und Probleme zu gewinnen. Neben der inter- und transdisziplinären Zusammenarbeit in Projekten steht insbesondere auch der Einbezug von Adressatinnen und Adressaten der Sozialen Arbeit (user involvement) nach dialogisch-kooperativen Prinzipien im Fokus. Zudem bilden die systematische und reflektierte Integration sowie die Transformation vielfältiger theoretischer und empirischer Wissensbestände und das Thema Wissensmanagement und -sicherung zentrale Aspekte. Als konkrete Orientierungshilfe für eine zielführende Entwicklung, Umsetzung und Evaluation von Projekten zu sozialen Themen werden ausgewählte Projektprozessmodelle aus unterschiedlichen dis-ziplinären Bereichen kritisch reflektiert und miteinander verglichen. Besonders im Fokus steht dabei das an der ZHAW Soziale Arbeit entwi-ckelte Projektprozessmodell PROXI zur dialogischen Praxis- und Wis-sensentwicklung in der Sozialen Arbeit.
Erforderliche Vorkenntnisse Darf zu jedem Zeitpunkt im Studium belegt werden Ist Voraussetzung für das Modul Werkraum Projekte (WRP)
Verantwortliche Ansprechpersonen Jeannine Hess, jeannine.hess@zhaw.ch
Sonja Kubat, sonja.kubat@zhaw.ch
Kompetenzen Dialogische Praxis- und Wissensentwicklung:
  • Erfahrungs-, Handlungs- und wissenschaftliches Wissen analysieren, beurteilen und nutzen sowie dialogisch – unter Einbezug verschiedener Stakeholder – adressaten/-innengerecht weiterentwickeln
  • Prozesse – bezogen auf Projekt, Fall oder Intervention – leiten, gestalten und evaluieren
  • Komplexe Aufgaben, soziale Themen, Problem- und Fragestellungen unter Einbezug verschiedener Perspektiven und aktueller Entwicklungen systematisch bearbeiten
Kooperations- und Vernetzungskompetenz:
  • sich inter- und transdisziplinär vernetzen und bei der Zusammenarbeit mit verschiedenen Akteur/-innen auf Mehrperspektivität fokussieren
Leistungsnachweis Ein Leistungsnachweis, bestehend aus drei schriftlichen Teilleistungsnachweisen, die zwischen den Modultagen im Rahmen des begleiteten Selbststudium als Einzelarbeit verfasst werden.

Bewertung des Leistungsnachweises:
Note
Literatur Dewe, B. & Otto, H.-U. (2012). Reflexive Sozialpädagogik. Grundstrukturen eines neuen Typs dienstleistungsorientierten Professionshandelns. In W. Thole (Hrsg.), Grundriss Soziale Arbeit. (S. 197-217). Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.

Forrer Kasteel, E., Hess, J., Riedi, A. M. & Werner, K. (2015). Hochschule und Praxis stärker verbinden. PROXI – Ein Modell zur dialogischen Praxis- und Wissensentwicklung. SozialAktuell (9), 34-35. Verfügbar unter: https://pd.zhaw.ch/publikation/upload/209255.pdf

Herzka, H. S. (1999). Das dialogische Paradigma und seine Anwendung. In H. S. Herzka, W. Reukauf & H. Wintsch (Hrsg.), Dialogik in Psychologie und Medizin (S. 246-262). Basel: Schwabe und Co. Verlag

Mullen, E. J., Bellamy, J. L. & Bledsoe, S. E. (2007). Evidenzbasierte Praxis in der Sozialen Arbeit. Nutzung von Forschung in der Praxis. (S. 10-25). Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren.

Hinweis