s.BA.SA.S4-GEGE-0.19HS (S4 Gender and Violence) 
Module: S4 Gender and Violence
This information was generated on: 25 September 2021
No.
s.BA.SA.S4-GEGE-0.19HS
Title
S4 Gender and Violence
Organised by
SB Bachelor
Credits
2
Language of instruction
Deutsch

Description

Version: 4.0 start 01 August 2021
Fachbereich Departement Soziale Arbeit
Studiengang Bachelor in Sozialer Arbeit
Modulniveau Intermediate
Modultyp Related
Angebot Frühlingssemester
Keywords Gewalt im Geschlechterverhältnis, Gewalt, Geschlecht, soziale Ungleichheit, Geschlechterverhältnis
Workload (in Stunden)
Kontaktstudium 24                                        
Begleitetes Selbststudium 18
Autonomes Selbststudium 18
Gesamt 60
Verantwortliche Ansprechperson
Telefon / E-Mail
Weitere Dozierende
Dr. Susanne Nef
+41 58 934 89 28 / susanne.nef@zhaw.ch
Kompetenzen Fachkompetenz:
F5: Wissen über Handlungsfelder und AdressatInnen der Sozialen Arbeit
Methodenkompetenz:
M3: Fähigkeit zur Analyse
Sozialkompetenz:
S4: Fähigkeit zum Umgang mit Diversität und Heterogenität
Selbstkompetenz:
S5: Fähigkeit zur Selbstreflexion
Lernziele Die Studierenden
  • können Theorien und Konzepte zu Geschlecht, Gender und Gewalt sowie die strukturelle Einbettung von Gewaltphänomenen reflektieren.
  • sind sensibilisiert für verschiedene Betroffenengruppen sozialer Probleme und können reflektieren, wie soziale Probleme u.a. individualisiert werden.
  • sind in der Lage, Praxisbezüge (allgemein und zur eigenen beruflichen Praxis im Speziellen) herzustellen.
  • können Fragestellungen aus theoretischen und konzeptuellen Inputs entwickeln.
Lerninhalte (Abstract) Im Rahmen des Seminars werden aktuelle Theorien und Diskurse über Gewalt im Geschlechterverhältnis, häusliche Gewalt sowie sozialpädagogische Institutionen als Orte von Gewalt und als Orte der Hilfe bei Gewalt beleuchtet.
Gewalt ist ein aktueller und kontroverser Gegenstand der Sozialen Arbeit. Gewalt wird im Seminar in ihren strukturellen Dimensionen im Mittelpunkt stehen. Verschiedene Gewaltformen, Akteure, sowie Orte, in denen sich Gewalt ereignet und zu denen die Familie sowie weitere soziale Nahräume gehören, werden in den Fokus genommen.
Die Geschlechterverhältnisse werden im Zusammenhang mit Gewalt eingehend entlang aktueller Diskurse und Theorien sowie Funktionen von Gewalt thematisiert.  
Bei allen Themenfeldern werden sowohl historische als auch aktuelle Perspektiven zum Tragen kommen. Zentral werden u.a. Diskussionen zur Definitionsmacht von Gewalt und die Rolle der Sozialen Arbeit sein.
Leistungsnachweis(e) Mündliche Präsentation, Präsenzpflicht
Bibliografie Bereswill, M. (2006). "Weiblichkeit und Gewalt" - grundsätzliche
Überlegungen zu einer undurchsichtigen Beziehung. In M. Zander, L. Hartwig & I. Jansen (Hrsg.), Geschlecht Nebensache? Zur Aktualität einer Gender Perspektive in der Sozialen Arbeit (S. 245-257). Wiesbaden: Springer VS.
Bereswill, M. (2009). Offensichtliche Unterschiede - verdeckte
Hintergründe. Abweichendes Verhalten aus der Perspektive der Geschlechterforschung. In M. K. W. Schweer (Hrsg.), Sex and gender. Interdisziplinäre Beiträge zu einer gesellschaftlichen Konstruktion. Psychologie und Gesellschaft, 7, 9-22. Frankfurt am Main: Lang.
Bereswill, M. (2011). Zum Verhältnis von Gewalt und
Geschlecht:Entwicklungen und Perspektiven der soziologischen Geschlechterforschung. In B. Rendtorff, C. Mahs & V. Wecker (Hrsg.), Geschlechterforschung. Theorien, Thesen, Themen zur Einführung (S. 201-216). Stuttgart: Kohlhammer.
Butler, J. (2009). Die Macht der Geschlechternormen und die
Grenzen des Menschlichen. Frankfurt, M.: Suhrkamp.
Butler, J. (2018). Das Unbehagen der Geschlechter (Gender
studies, Band 1722 = N.F., 722, 19. Aufl.). Frankfurt am Main: Suhrkamp.
Dackweiler, R.-M. & Schäfer, R. (Hrsg.). (2002). Gewalt-
Verhältnisse. Feministische Perspektiven auf Geschlecht und Gewalt (Reihe "Politik der Geschlech-terverhältnisse", Bd. 19). Frankfurt am Main: Campus.
Koher, F. & Pühl, K. (Hrsg.). (2003). Gewalt und Geschlecht.
Konstruktionen, Positionen, Praxen. doi:10.1007/978-3-663-10174-1
Meuser, M. (1999). Gewalt, hegemoniale Männlichkeit und
"doing masculinity". Kriminologisches Journal, 31 (7), 49-65.
Meuser, M. (2002). "Doing Masculinity" - Zur Geschlechtslogik
männlichen Gewalthandelns. In R.-M. Dackweiler & R. Schäfer (Hrsg.), Gewalt-Verhältnisse. Feministische Perspektiven auf Geschlecht und Gewalt (Reihe "Politik der Geschlechterverhältnisse", Bd. 19, S. 53-78). Frankfurt am Main: Campus.
Müller, U. & Schröttle, M. (2012). Gewalt gegen Frauen und
Gewalt im Geschlechterverhältnis. In G. Albrecht & A. Groenemeyer (Hrsg.), Handbuch soziale Probleme, 668-691. Wiesbaden: Springer VS.
Neuber, A. (2011). "Same, same but different?".
MethodologischeÜberlegungen zum Verhältnis von Gewalt und Geschlecht. sozialer sinn, 12 (1), 3-27.
Rendtorff, B., Mahs, C. & Wecker, V. (Hrsg.). (2011).
Geschlechterforschung. Theorien, Thesen, Themen zur Einführung. Stuttgart: Kohlhammer. Verfügbar unter http://gbv.eblib.com/patron/FullRecord.aspx?p=1926220

Note

Course:
No.
s.BA.SA.S4-GEGE-1.19HS.G

Note

  • No module description is available in the system for the cut-off date of 25 September 2021.