| Studiengang |
Food Science |
| Geltende Rechtsordnung |
RPO vom 29. Januar 2008, Studienordnung des Dept. N vom 15. Dez. 2009, Anhang für den Bachelorstudiengang Food Science |
| Modultyp |
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Pflichtmodul |
X |
Wahlpflichtmodul |
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Wahlmodul |
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| Plansemester |
6. Semester |
| Modulverantwortliche/r |
Petra Huber |
| Telefon / E-Mail |
+41 (0)58 934 57 28 / petra.huber@zhaw.ch |
| Beteiligte Mitarbeitende und Lehrbeauftragte |
- Katrin Jedrys
- Externe Lehrbeauftragte aus Industrie (F&E) und Vertrieb
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| Vorausgesetzte Module |
Cosmetic Science & Technology - Basics and theoretical principles |
| Zu erreichende Kompetenzen |
Fachliche Kompetenzen
Die Studierenden …
- entwickeln stabile Rezepturen für Emulsionen, Tensidprodukte und weitere Produktkategorien in Labormischrührgeräten.
- wissen, wie die Herstellparameter auf technischem Massstab zu übertragen sind (Scale up-Prozess für Emulsion).
- können die wichtigsten Testmethoden zur Überprüfung der Produktstabilität anwenden.
- können kreative Produktideen mit formulierungstechnischen, gesetzlichen, aber auch marktorientierten Anforderungen in Einklang bringen und als Prototypen umsetzen.
Überfachliche Kompetenzen
Die Studierenden …
- können stabile Rezepturen nach GHP herstellen und dokumentieren.
- können sich innerhalb einer Woche im Teamwork so organisieren, dass aus einer Produktidee mit Rahmenrezeptur ein konkreter Prototyp entsteht.
- setzen im Rahmen ihrer Gruppenarbeit eine kooperative Kommunikationskultur ein, aber auch im Austausch mit Experten und Expertinnen.
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| Inhalt des Moduls |
«Formulating for stability»:
- Anwenden des Stokesschen Gesetzes zur Herstellung physikalisch stabiler Emulsionen und Prüfung (Rheologie, Mikroskopie, Sensorik)
- Anwenden des ressourcenschonenden Ansatzes «frame formulation» (flexible Rahmenrezeptur)
- Entwickeln von Laborformulierungen, welche energieeffizient auf Herstellprozesse übertragbar sind (ressourcenschonend)
«Sensory-driven formulation»:
- Sensorische Profilierung und Akzeptanzprüfung der Rezepturen
- Anwenden des Konzeptes «predictability through statistical modelling»
- Ressourcenschonender Re-Formulierungsansatz bei Rezepturüberarbeitung (Ersatz von «Red flag»-Rohstoffen)
Weitere Inhalte:
- Umsetzen der individuellen Produktentwicklung (Fallstudie) und entwickeln eines Produktprototyps inkl. Sicherheitsbewertung
- Themenorientierte Exkursionen und Einführungen zu Herstelltechnologie und Parfümerie/Düfte
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| Anschlussmodule |
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| Unterrichtsmethoden |
- Vorlesung (Inputreferate) und Studienmaterial
- Praktische Arbeiten im Labor/Technikum (Praktikum)
- Rechercheauftrag einzeln und Gruppenarbeit, Kurzpräsentationen
- Austausch mit Experten (Inputreferate/Interviews) und Exkursion
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| Digitale Lernressourcen |
- Reader (Skript, Literaturbox und Unterlagenauswahl)
- Eigene Podcasts (Audio), Links zu Videos
- Übungsanleitungen zur anschliessenden Umsetzung im Labor
- Fallstudie
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| Unterrichtsgliederung / Gesamtaufwand |
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| Präsenzverpflichtung im Unterricht |
Für Praktikum und Exkursionen |
| Leistungsnachweise |
Erfahrungsnote 100%: Praktikumsbericht (50%) und Fallstudie/Dossier (50%) |
| Unterrichtssprache |
Deutsch (mit Ergänzungen in englischer Sprache, z.B. beim Austausch mit internationalen Experten und Expertinnen) |
| Bemerkungen |
Ein Teil des Moduls wird als Projektwoche ausserhalb der Vorlesungszeit angeboten, ergänzt mit Folgeaufträgen und -terminen während des Semesters.
Das Modul wird ebenfalls als Wahlmodul im Studiengang Biotechnologie ausgeschrieben. |